Deutsche Tageszeitung - Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben

Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben


Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben
Früherer ARD-Russlandkorrespondent Albrecht Reinhardt gestorben / Foto: © AFP/Archiv

Der langjährige ARD-Auslandskorrespondent Albrecht Reinhardt ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Freitag in Köln mitteilte. Reinhardt war in seiner langen Karriere nicht nur Leiter des ARD-Studios in Moskau, sondern auch stellvertretender Chefredakteur des WDR.

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"Albrecht Reinhardt hat über eine lange Zeit die Auslandsberichterstattung des WDR geprägt, als Leiter der Auslandsabteilung, stellvertretender Chefredakteur, Korrespondent in Moskau, Warschau und Nairobi", erklärte der WDR-Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung, Ingmar Cario. Er sei mit seinen "herausragenden Kenntnissen und seiner zugewandten Art" als Journalist und Führungskraft "Vorbild für viele Kolleginnen und Kollegen" gewesen.

Dem WDR zufolge berichtete Reinhardt "über die Umbrüche in Osteuropa, über Kriege und Krisen in Afrika und über die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Russland". Er habe sowohl seine eigene Arbeit kritisch hinterfragt als auch die Informationspolitik der Bundesregierung. Fünf Jahre vor seinem Ruhestand ging er demnach 2002 noch einmal als Korrespondent nach Moskau und übernahm dort die Leitung des ARD-Studios.

(O.Zhukova--DTZ)

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