Deutsche Tageszeitung - Nach Prinz Charles auch Camilla mit Coronavirus infiziert

Nach Prinz Charles auch Camilla mit Coronavirus infiziert


Nach Prinz Charles auch Camilla mit Coronavirus infiziert
Nach Prinz Charles auch Camilla mit Coronavirus infiziert

Nach Prinz Charles hat sich auch seine Frau Camilla mit dem Coronavirus infiziert. "Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Cornwall, wurde positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich in Selbstisolation", teilte ihre Londoner Residenz Clarence House am Montag mit. Charles ist bereits seit einem positiven Corona-Test am Donnerstag in Isolation.

Textgröße ändern:

Zwei Tage zuvor hatte der britische Thronfolger Medienberichten zufolge noch seine Mutter, die 95-jährige Königin Elizabeth II., gesehen. Laut einer Quelle im Buckingham-Palast zeigte die Queen aber keine Symptome einer Corona-Infektion.

Prinz Charles war bereits im März 2020 positiv auf Corona getestet worden und hatte sich eine Woche lang auf Schloss Balmoral in Schottland isoliert. Inzwischen sind der 73-jährige Charles und die 74-jährige Camilla dreifach gegen das Coronavirus geimpft.

Die Queen hatte in letzter Zeit wiederholt gesundheitliche Probleme. Wegen ihres 70-jährigen Thronjubiläums füllt sich ihr Terminkalender aber wieder. Vor gut einer Woche hatte die Monarchin verkündet, dass Camilla nach der Thronbesteigung von Prinz Charles den Titel "Queen Consort" (Königsgemahlin) tragen soll. Bis dahin war erwartet worden, dass Camilla nur als "Prinzgemahlin" tituliert würde - sie also nicht die Bezeichnung "Queen" tragen würde wie ihre Vorgängerinnen.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Polizisten retten Entenküken von Bundesstraße in Baden-Württemberg

Polizisten haben zehn Entenküken von einer Bundesstraße in Baden-Württemberg gerettet. Die Tiere wurden wohlbehalten einer Hilfsorganisation übergeben, wie die Polizei in Kehl am Montag mitteilte. Demnach fand sich der Einsatz am Freitag auf der B28 bei Kehl statt.

Weltkriegsbombe in Köln entschärft: 4400 Menschen und Klinik betroffen

In Köln-Lindenthal ist am Montag eine tausend Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entschärft worden. Mehr als 4400 Menschen waren von Evakuierungen betroffen, wie die Stadt mitteilte. Auch ein Krankenhaus musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Nach der Entschärfung konnten zunächst nicht sofort alle Sperrungen aufgehoben werden. Hintergrund waren rund hundert notwendige Krankentransporte, für die weiterhin freie Straßen benötigt wurden.

Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg

Nach mehreren Fällen verletzter und getöteter Tauben in Freiburg hat die Polizei einen 65-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, waren im Freiburger Stadtteil Stühlinger mehrfach Tauben aufgefallen, die mit "injektionsnadelähnlichen Geschossen" verletzt worden waren. Weitere Tiere seien durch Luftdruckmunition verletzt oder getötet worden.

Hantavirus: Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

Zwei Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" - eine Französin und ein US-Bürger - sind nach Verlassen des Schiffs positiv auf das Hantavirus getestet worden. Die letzten 22 noch an Bord verbliebenen Passagiere sollten am Montag in die Niederlande geflogen werden, wie die spanische Regierung mitteilte. Vier am Sonntag ausgeflogene deutsche Passagiere wurden unterdessen von Frankfurt am Main nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen gebracht.

Textgröße ändern: