Deutsche Tageszeitung - Sterne-Koch Thierry Marx übernimmt Restaurant "Madame Brasserie" im Eiffelturm

Sterne-Koch Thierry Marx übernimmt Restaurant "Madame Brasserie" im Eiffelturm


Sterne-Koch Thierry Marx übernimmt Restaurant "Madame Brasserie" im Eiffelturm
Sterne-Koch Thierry Marx übernimmt Restaurant "Madame Brasserie" im Eiffelturm

Aus einfachen Verhältnissen zum Spitzenkoch über den Dächern von Paris: Der Franzose Thierry Marx steht demnächst im "Madame Brasserie", dem umfassend renovierten Restaurant auf der ersten Ebene des Pariser Eiffelturms, hinter dem Herd. Wenn das 2019 geschlossene Lokal am 17. Mai wieder öffne, werde er mit einem Team aus 80 Mitarbeitern Gerichte wie gebratene Kalbsbrust mit Bohnen oder Dorade royal kochen, sagte Marx im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Da er im einfachen 20. Arrondissement von Paris aufgewachsen sei, habe er den Eiffelturm früher immer nur aus der Ferne bewundert, sagte Marx. Während das historische Bauwerk ihn damals quasi "verhöhnt" habe, arbeite er nun mittendrin im "Madama Brasserie".

Bei dem Restaurant mit der spektakulären Aussicht wird Wert auf einen großen Anteil an Gemüse und die weitgehende Nutzung saisonaler und regionaler Produkte gelegt. Kurze Lieferwege und Maßnahmen zur Verringerung von Müll und des Wasser- und Energieverbrauchs sollen die Klimabilanz des Restaurants verbessern. Ein Mittagsmenü inklusive Vorspeise, Hauptspeise, Dessert und Eintritt in den Eiffelturm kostet 56,55 Euro.

Marx ist bereits Küchenchef im Gourmet-Tempel "Sur mesure" im Pariser Mandarin-Oriental-Hotel, das mit zwei Michelin-Sterne ausgezeichnet wurde. Nach seiner Ausbildung als Konditor und Lehrjahren in Pariser Restaurants lebte Marx unter anderem in New York, Tokio und Hongkong. Der Spitzenkoch gibt sein Wissen in sozialen Einrichtungen weiter und arbeitet mit dem Französischen Zentrum für kulinarische Innovation an neuen umweltfreundlichen Verpackungen.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

Wirtschaftsnobelpreis geht an US-Ökonomen Michael Woodford und Robert Hall

Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht an die beiden US-Forscher Michael Woodford und Robert Hall. Das teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm am Montag mit. Woodford und Hall erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten darüber, wie Geld- und Fiskalpolitik dazu beitragen kann, Konjunkturschwankungen zu stabilisieren: Die Ökonomen wurden für die "mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung" ausgezeichnet, erklärte die Akademie.

Herbstferien in elf Bundesländern: ADAC erwartet staureiches Wochenende

Das kommende Wochenende wird nach ADAC-Angaben eines der staureichsten des gesamten Herbstes. In sechs weiteren Bundesländern beginnen die Herbstferien, wie der Automobilklub am Montag in München mitteilte. In drei weiteren gehen sie zu Ende. Auf Autobahnen und anderen Fernstraßen sei deshalb mit einer Staugefahr zu rechnen, die beinahe auf Sommerferienniveau liege.

Medien: Harry und Meghan planen ersten gemeinsamen Auftritt seit Rückkehr nach Großbritannien

Der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan planen Berichten zufolge für die kommenden Tage ihren ersten gemeinsamen Auftritt seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien. Das Paar werde am Donnerstag Nottingham besuchen, um sich über die Projekte von drei Wohltätigkeitsorganisationen zu informieren, berichtete die "Sunday Times". In Nottingham hatten Harry und Meghan auch ihren ersten öffentlichen Auftritt nach der Bekanntgabe ihrer Verlobung im Jahr 2017 gehabt.

Friedenspreisträger Sands kritisiert deutsches Schweigen zu Vorgehen Israels

Der neue Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, der Jurist und Autor Philippe Sands, hat der deutschen Bundesregierung ein unanständiges Schweigen zum Vorgehen Israels im Gazastreifen und gegen Palästinenser vorgeworfen. Bei der Verleihung des Friedenspreises am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche sagte Sands, Deutschland habe in der Vergangenheit viele Gräuel angeprangert und sei aktiv geworden. "Doch zu Israel, zum Gazastreifen und zum Westjordanland ist das deutsche Schweigen bis heute laut."

Textgröße ändern: