Deutsche Tageszeitung - ADAC rechnet mit meisten Staus an Gründonnerstag und Ostermontag

ADAC rechnet mit meisten Staus an Gründonnerstag und Ostermontag


ADAC rechnet mit meisten Staus an Gründonnerstag und Ostermontag
ADAC rechnet mit meisten Staus an Gründonnerstag und Ostermontag

Reisende müsse sich auch in diesem Jahr an Gründonnerstag und Ostermontag auf viele Staus auf den Autobahnen einstellen. Am Samstag und am Ostersonntag sei hingegen nur mit wenigen Staus zu rechnen, erklärte der ADAC in seiner am Montag veröffentlichten Stauprognose. Bereits in den Jahren vor der Corona-Pandemie sei gerade der Gründonnerstag oft einer der staureichsten Tage des Jahres gewesen.

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Auch in dieser Woche würden am 14. April viele Pendler auf dem Heimweg und darüber hinaus Autofahrer auf dem Weg zu ihren Familien oder Verwandten sein, teilte der Automobilklub in München mit. Die Experten rechnen mit Verzögerungen an Baustellen und auf den Ballungsraumautobahnen. Ebenfalls etwas mehr Verkehr erwartet der ADAC auch am Ostermontag, dem 18. April, wenn das verlängerte Wochenende endet.

Zu den besonders belasteten Strecken gehören demnach unter anderem die A1 von Bremen über Hamburg und Dortmund nach Köln, die A3 von Würzburg über Nürnberg nach Passau, die A6 von Mannheim über Heilbronn nach Nürnberg, der Kölner und der Berliner Autobahnring.

Verzögerungen sollten Osterurlauber aber auch auf den klassischen Auslandsstrecken einkalkulieren. Dazu zählen die West-, Tauern- und Brennerautobahn in Österreich und die Gotthard-Route in der Schweiz.

Insgesamt rechnet der ADAC in diesem Jahr an Ostern mit deutlich mehr Reiseverkehr als in den beiden letzten Coronajahren, aber mit immer noch weniger als vor der Pandemie. Zum erhöhten Reiseverkehr trägt den Experten zufolge bei, dass überregionale Reisen wieder möglich sind; viele Autofahrer zu Verwandtenbesuche, Kurztrips und Ausflugsfahrten in die Umgebung bei schönem Wetter aufbrechen. Daher ist laut ADAC von einer angespannteren Stausituation als an den letzten beiden Osterfesten auszugehen.

"Hohe Coronafallzahlen, extrem teurer Sprit an den Tankstellen und die Angst vor den Folgen des Ukraine-Krieges" könnten jedoch dazu beitragen, dass einige Urlauber von längeren und weiteren Urlaubsreisen ins Ausland absehen. Ferien sind aktuell in allen Bundesländern bis auf Hamburg.

(L.Svenson--DTZ)

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