Deutsche Tageszeitung - DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1655 Menschen das Leben

DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1655 Menschen das Leben


DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1655 Menschen das Leben
DLRG-Rettungsschwimmer retteten in vergangenem Jahr 1655 Menschen das Leben / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr haben die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) 1655 Menschen das Leben gerettet. Das waren fast doppelt so viele wie die 901 Geretteten im Jahr 2020, wie der Verband am Donnerstag anlässlich der Vorstellung seiner Jahresbilanz in Goch mitteilte. Insgesamt war die DLRG im vergangenen Jahr in 76.664 Fällen im Einsatz - fast dreimal so oft wie im Vorjahr, als es 24.747 Einsätze gegeben hatte.

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Unter den Einsätzen waren 2021 den Angaben zufolge 40.833 medizinische Hilfen. Weiter gab es 225 Einsätze, bei denen Tieren geholfen wurde. In 775 Fällen wehrten die Helferinnen und -helfer zudem Umweltgefahren ab und in 3066 sicherten sie Sachwerte wie Wassersportgeräte.

Besonders gefordert waren die Wasserretter in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 während der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. So verzeichnete die DLRG in beiden Bundesländern zusammengenommen 641 Lebensrettungen, gegenüber 175 im Vorjahr.

Der Verband war nach eigenen Angaben 2021 mit 45.000 Kräften an 1196 Freigewässern sowie in 1289 Schwimmbädern für Sicherheit am und im Wasser im Einsatz. Allein an den 86 DLRG-Stationen an Nord- und Ostsee waren den Sommer über 4580 ehrenamtlich Rettende im Einsatz.

2021 sei insgesamt ein einsatzreiches Jahr für die Wasserretter gewesen, erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt. "Unsere Retterinnen und Retter waren oft zur Stelle und haben so einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass erneut weniger Menschen in Deutschland ertrunken sind."

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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