Deutsche Tageszeitung - Elizabeth II. zeigt sich bei Jubläumsfeiern vor jubelnder Menge

Elizabeth II. zeigt sich bei Jubläumsfeiern vor jubelnder Menge


Elizabeth II. zeigt sich bei Jubläumsfeiern vor jubelnder Menge
Elizabeth II. zeigt sich bei Jubläumsfeiern vor jubelnder Menge / Foto: © POOL/AFP

Zu den Feierlichkeiten ihres 70-jährigen Thronjubiläums hat sich die britische Königin Elizabeth II. auf dem Balkon des Buckingham-Palasts der Menge gezeigt. Die 96 Jahre alte Monarchin erschien in einem Mantel in hellem Taubenblau mit weißen Verzierungen und passendem Hut, um sich die Militärparade "Trooping the Colour" anzuschauen. Zehntausende Menschen rund um den Buckingham-Palast jubelten ihr bei strahlendem Sonnenschein zu.

Textgröße ändern:

Auf den Palast-Balkon begleitet wurde die Queen von ihrem Cousin Prinz Edward, dem Herzog von Kent. Er gehört dem Elite-Regiment Scots Guards an und trug deren rote Uniform. Die Queen stützte sich während ihres Auftritts auf einen Gehstock.

Gesundheitliche Probleme der Queen in den vergangenen Monaten hatte Befürchtungen aufkommen lassen, sie könne nicht an der Parade zum Auftakt der viertägigen Feierlichkeiten zu ihrem Platin-Jubiläum teilnehmen. Erst Mittwoch spät hatte der Palast den Termin bestätigt. Zahlreiche Menschen aus dem In- und Ausland waren bereits seit Mittwoch zu der zum Buckingham-Palast führenden, festlich geschmückten Prachtstraße The Mall geströmt, um die Königin zu sehen.

Im Oktober hatte Elizabeth II. aus bis heute unbekanntem Grund eine Nacht im Krankenhaus verbracht, danach sagte sie wiederholt Termine aus gesundheitlichen Gründen wie Rückenschmerzen ab. Zudem machte ihr eine Corona-Infektion im Februar zu schaffen. Vor drei Wochen ließ sich Elizabeth II. zum ersten Mal seit fast 60 Jahren bei der Thronrede zur Parlamentseröffnung von ihrem Sohn, Thronfolger Prinz Charles, vertreten.

Elizabeth II. hatte ihr 70-jähriges Thronjubiläum Anfang Februar begangen. Groß gefeiert wird das Platin-Jubiläum nun bis Sonntag unter anderem mit dem Entzünden tausender Leuchtfeuer, einem großen Pop-Konzert, landesweiten Festessen unter freiem Himmel und einem Festumzug in London.

Elizabeth II. war mit 25 Jahren über Nacht zur britischen Königin geworden, als ihr Vater George VI. 1952 überraschend starb. Die meisten Briten haben niemand anderen als Elizabeth II. als Staatsoberhaupt erlebt. Kein britischer Monarch saß so lange auf dem Thron wie sie.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: