Deutsche Tageszeitung - Essener Polizei blitzt fälschlicherweise Autofahrer in vermeintlicher 30er-Zone

Essener Polizei blitzt fälschlicherweise Autofahrer in vermeintlicher 30er-Zone


Essener Polizei blitzt fälschlicherweise Autofahrer in vermeintlicher 30er-Zone
Essener Polizei blitzt fälschlicherweise Autofahrer in vermeintlicher 30er-Zone / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines verdrehten Verkehrsschilds hat die Essener Polizei fälschlicherweise dutzende Autofahrer geblitzt. Am vergangenen Dienstag baute die Polizei eine Kontrollstelle in einer vermeintlichen 30er-Zone in Mülheim an der Ruhr auf, wie sie am Montag mitteilte. Dort ahndeten die Beamten 30 Verkehrsverstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit.

Textgröße ändern:

Als in den Tagen darauf zahlreiche Beschwerden eingingen, bemerkte die Polizei ihren Irrtum: An der Stelle war eigentlich eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erlaubt. Ursache für die Fehleinschätzung der Beamten war ein "Zone 30"-Verkehrsschild, das an einem Haus angebracht ist, das derzeit renoviert wird.

Das Schild sei so verdreht worden, dass es in die falsche Richtung zeigte. Derzeit würden Messprotokolle ausgewertet, um die zu Unrecht bestraften Verkehrsteilnehmer zu ermitteln und ihnen ihre Bußgelder zu erstatten. Die Polizei in Essen entschuldigte sich "in aller Form" für den Fehler.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: