Deutsche Tageszeitung - Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutopfern

Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutopfern


Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutopfern
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutopfern / Foto: © AFP

Anlässlich des ersten Jahrestags des Jahrhunderthochwassers in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben beide Länder am Donnerstag der Toten gedacht. Am Nachmittag fanden zentrale Gedenkveranstaltungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie in Euskirchen statt.

Textgröße ändern:

"Das heutige Gedenken hat eine klare Botschaft: Die Menschen im Ahrtal sind nicht alleine und können auf eine große Verbundenheit aus dem ganzen Land zählen", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) laut Redetext bei der Gedenkveranstaltung im Kurpark von Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Menschen im Ahrtal hätten trotz aller Widrigkeiten "Heimatliebe" gezeigt und sozialen Zusammenhalt gelebt. Inzwischen gebe es viele Lichtblicke im Tal.

Organisiert wurde das zentrale Gedenken in Bad Neuenahr-Ahrweiler von der Kreisverwaltung Ahrweiler und den vier am stärksten von der Flut betroffenen Kommunen. Rund 2000 Angehörige, Betroffene und Helfer nahmen vor Ort Teil. Unter den Gästen war auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Zeitgleich wurde auch im nordrhein-westfälischen Euskirchen der Toten gedacht. An einem zentralen ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Kirche Herz Jesu nahm neben Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier teil. Bei den verheerenden Überschwemmungen infolge tagelangen Starkregens kamen am 14. und 15. Juli 184 Menschen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ums Leben.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben

Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.

Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit

Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlichen Fahrens unter Drogeneinfluss will Golf-Superstar Tiger Woods seine Karriere vorerst auf Eis legen und sich um seine gesundheitlichen Probleme kümmern. "Ich kenne und verstehe den Ernst der Lage, in der ich mich heute befinde", erklärte Woods am Dienstag (Ortszeit). Daher nehme er eine Auszeit, "um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren" und damit eine "dauerhafte Genesung" zu erreichen.

Karbon-X zum offiziellen Nachhaltigkeitspartner der Detroit Red Wings und Detroit Tigers ernannt

Die mehrjährige Partnerschaft führt eine verifizierte Umweltberichterstattung und neue, von Fans unterstützte Klimaschutzmaßnahmen in der Little Caesars Arena und im Comerica Park ein.

Eurojackpot in Höhe von gut 70 Millionen Euro geht nach Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen hat ein Glückspilz den Eurojackpot geknackt und mehr als 70 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 15, 18, 20 und 35 sowie die Eurozahlen 7 und 8. Er oder sie hat damit 70.718.366,90 Euro gewonnen.

Textgröße ändern: