Deutsche Tageszeitung - Kanye West beendet Partnerschaft mit Modemarke Gap

Kanye West beendet Partnerschaft mit Modemarke Gap


Kanye West beendet Partnerschaft mit Modemarke Gap
Kanye West beendet Partnerschaft mit Modemarke Gap / Foto: © AFP/Archiv

Kanye West hat seine Zusammenarbeit mit der Modemarke Gap aufgekündigt. Gap habe sich in "erheblichem Maße" nicht an die vertraglichen Vereinbarungen gehalten, teilte der Anwalt des Rappers am Donnerstag in einem Schreiben mit. Deshalb beende der 45-Jährige, der sich nur noch Ye nennt, die Partnerschaft und werde eigene Läden für seine Marke Yeezy eröffnen.

Textgröße ändern:

Gap-Chef Mark Breitband bestätigte in einem Schreiben an die Mitarbeiter das Ende der Partnerschaft. Zwar teilten beide Seiten die Vision, "allen Menschen hochwertiges, trendiges und zweckmäßiges Design" zu bieten, doch stimmten ihre Ideen nicht überein, wie sie dieses Ziel gemeinsam umsetzen könnten, erklärte Breitband. Nach seinen Angaben werden Produkte der Marke Yeezy Gap, die bereits entwickelt wurden, aber weiterhin wie geplant auf den Markt kommen.

West hatte den Vertrag mit Gap 2020 geschlossen. Dieser sah vor, die Klassiker des angeschlagenen Einzelhändlers mit Wests Yeeszy-Designs zu kombinieren. In den vergangenen Monaten beklagte sich West jedoch immer wieder in Online-Netzwerken über seinen Ausschluss aus dem kreativen Prozess sowie über Verzögerungen bei der Vermarktung.

Wests Kollektion, die 2022 auf den Markt kam, spiegelte Wests eigenen Stil wider - dunkle, weite Kleidung und Variationen des Kapuzen-Sweatshirts, das einst das Markenzeichen von Gap war. Zu Gap Inc. gehören auch die Marken Banana Republic, Old Navy und Athleta. Das Unternehmen hat seit Jahren an Popularität eingebüßt und seit Oktober 2020 rund 350 Gap- und Banana Republic-Läden geschlossen.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere

Geschiedene Paare in Brasilien können aufatmen: Laut einem vom brasilianischen Kongress verabschiedeten Gesetz können sie fortan das gemeinsame Sorgerecht für ihre Haustiere bekommen. Sollten Paare nach der Trennung sich nicht über den Verbleib ihrer tierischen Lieblinge einigen können, werde "ein Richter das gemeinsame Sorgerecht und die gleichteilige Aufteilung der Kosten für den Unterhalt des Tieres bestimmen", heißt es in dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz.

Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben

Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.

Textgröße ändern: