Deutsche Tageszeitung - Britischer Prinz Edward zu Besuch in Paderborn

Britischer Prinz Edward zu Besuch in Paderborn


Britischer Prinz Edward zu Besuch in Paderborn
Britischer Prinz Edward zu Besuch in Paderborn / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Paderborn hat am Freitag Besuch vom britischen Königshaus erhalten. Prinz Edward, der jüngste Bruder des britischen Königs Charles III., trug sich im historischen Rathaus in das goldene Buch ein, wie die westfälische Stadt mitteilte. Der Besuch des Prinzen stand im Zeichen der Trauerzeit für die verstorbene britische Königin Elizabeth II., die immer noch andauert.

Textgröße ändern:

Der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier empfing den Grafen von Wessex im Rathaus gemeinsam mit dem Präsidenten des nordrhein-westfälischen Landtags, André Kuper (beide CDU). Auch in das Gästebuch des Landtags trug sich der Prinz ein. Wie der Landtag mitteilte, überreichte Kuper ihm zudem ein Kondolenzbuch, in das sich Abgeordnete und Bürger eingeschrieben hatten.

"Die Anteilnahme am Tod von Königin Elizabeth II. war auch in Nordrhein-Westfalen sehr groß", erklärte Kuper. Der Besuch von Prinz Edward zeige, dass das besondere Verhältnis von Großbritannien und Nordrhein-Westfalen auch mit dem neuen Königshaus weiter fortbestehe.

Auf dem Besuchsplan des Prinzen stand nach städtischen Angaben auch eine Visite bei seinem in Paderborn stationierten Regiment Royal Wessex Yeomanry, dem er als Ehrenoberst und Graf von Wessex vorsteht. Königin Elizabeth II. hatte Paderborn in den Jahren 1965, 1977 und 1985 besucht.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Brasilien erlaubt gemeinsames Sorgerecht für Haustiere

Geschiedene Paare in Brasilien können aufatmen: Laut einem vom brasilianischen Kongress verabschiedeten Gesetz können sie fortan das gemeinsame Sorgerecht für ihre Haustiere bekommen. Sollten Paare nach der Trennung sich nicht über den Verbleib ihrer tierischen Lieblinge einigen können, werde "ein Richter das gemeinsame Sorgerecht und die gleichteilige Aufteilung der Kosten für den Unterhalt des Tieres bestimmen", heißt es in dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz.

Textgröße ändern: