Deutsche Tageszeitung - Biden wendet sich in Rede an kürzlich verstorbene Abgeordnete

Biden wendet sich in Rede an kürzlich verstorbene Abgeordnete


Biden wendet sich in Rede an kürzlich verstorbene Abgeordnete
Biden wendet sich in Rede an kürzlich verstorbene Abgeordnete / Foto: © AFP

US-Präsident Joe Biden ist bei einer Konferenz ein peinlicher Patzer unterlaufen: Der mit 79 Jahren älteste Präsident der US-Geschichte wähnte bei seiner Rede offenbar eine kürzlich verstorbene Abgeordnete unter den Zuhörern. "Jackie, bist du hier? Wo ist Jackie?" fragte Biden bei der vom Weißen Haus organisierten Konferenz zum Thema Hunger, Ernährung und Gesundheit. "Ich denke, sie sollte hier sein."

Textgröße ändern:

Der Präsident meinte damit die konservative Abgeordnete Jackie Walorski, die die Konferenz zusammen mit anderen Parlamentariern ermöglicht hatte. Walorski war aber Anfang August bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Biden hatte sich dazu in einer Erklärung "schockiert und traurig" gezeigt. "Sie wurde von Mitgliedern beider Parteien für ihre Arbeit respektiert."

Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre sagte nun am Mittwoch, der Präsident habe bei der Konferenz Walorskis Namen genannt, weil er an die verstorbene Abgeordnete gedacht habe. "Er hat an sie gedacht, als er die Namen der Verfechter im Kongress zu diesem wirklich sehr wichtigen Thema (Hunger und gesunde Ernährung) genannt hat." Außerdem werde Biden am Freitag Walorskis Familie im Weißen Haus empfangen. "Sie war in seinen Gedanken ganz oben."

Ungeachtet der Beteuerungen dürfte der Vorfall Kritikern des Präsidenten neue Nahrung geben, die die geistigen Fähigkeiten des 79-Jährigen in Zweifel ziehen. Biden ist schon seit langer Zeit bekannt für Versprecher und Verhaspler. Bei der Präsidentschaftswahl 2024 könnte der Politiker der Demokratischen Partei sich um eine zweite Amtszeit bewerben. Er wäre dann 81 Jahre alt.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

Textgröße ändern: