Deutsche Tageszeitung - Feuerwehr rettet Wolf in Sachsen aus Gullyschacht

Feuerwehr rettet Wolf in Sachsen aus Gullyschacht


Feuerwehr rettet Wolf in Sachsen aus Gullyschacht
Feuerwehr rettet Wolf in Sachsen aus Gullyschacht / Foto: © AFP/Archiv

In Ostsachsen haben Feuerwehr und Helfer einen Wolf aus einem Gullyschacht gerettet. Ein Spaziergänger entdeckte das Tier am Freitagmorgen in Deschka an der polnischen Grenze, als sein Hund das Raubtier in der Grube erschnüffelte und aus zweieinhalb Metern Tiefe angeknurrt wurde, wie die Polizei in Görlitz mitteilte. Der Wolf war offenbar in den Schacht gefallen und konnte sich nicht selbst befreien.

Textgröße ändern:

Der Passant rief die Polizei, die wiederum die Feuerwehr sowie die Experten vom ostsächsischen Wolfsbüro Lupus alarmierte. Das Tier wurde betäubt und von Feuerwehrleuten aus dem Gully gezogen. Der augenscheinlich unverletzte Wolf kam zur weiteren Behandlung zu einem Tierarzt. Über seine Wiederauswilderung war noch nicht entschieden. In Sachsen wurden zuletzt 31 Wolfsrudel sowie mehrere Wolfspaare gezählt.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: