Deutsche Tageszeitung - Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache

Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache


Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache
Fifa-Chef bekräftigt Respekt für Pelé nach Kritik an Selfie bei Totenwache / Foto: © AFP/Archiv

Der Präsident des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, hat nach Kritik an einem Selfie bei der Totenwache für die Fußball-Legende Pelé seine Respekt für den brasilianischen Stürmerstar bekräftigt. Er habe "soviel Respekt und Bewunderung" für Pelé und die Zeremonie in der brasilianischen Stadt Santos zu dessen Ehren, "dass ich niemals etwas tun würde, dass in irgendeiner Weise respektlos wäre", sagte Infantino am Mittwoch.

Textgröße ändern:

Der Fifa-Präsident hatte am Montag ein Selfie mit einigen von Pelés früheren Mannschaftskameraden direkt neben dem offenen Sarg des dreifachen Weltmeisters in Santos geschossen. Infantino sagte nun, er habe das Foto gemacht, weil Pelés Freunde ihr Mobiltelefon offenbar nicht bedienen konnten.

"Ich nahm das Telefon von einem von ihnen und schoss das Foto von uns allen für ihn", sagte Infantino. Wenn seine Hilfe für einen Mannschaftskameraden von Pelé Kritik hervorrufe, nehme er diese gerne in Kauf.

Pelé, der mit bürgerlichen Namen Edson Arantes do Nascimento hieß, war am 29. Dezember im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Er gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten und ist der einzige Fußball-Spieler, der drei Mal Weltmeister wurde - 1958, 1962 und 1970.

Mehr als 230.000 Fans hatten nach Angaben seines langjährigen Vereins FC Santos Pelés aufgebahrten Sarg bei der Totenwache im Stadion besucht. Danach wurde der Sarg in einem Trauerzug auf einem Feuerwehrfahrzeug durch die Straßen der südostbrasilianischen Hafenstadt zu seiner letzten Ruhestätte gefahren.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen

Nach der Tötung zweier Menschen in Bremen hat die Polizei am Sonntag einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Im Zuge ihrer Großfahndung spürten Spezialeinsatzkräfte den 22-Jährigen am Abend in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede auf und nahmen ihn fest, wie die Polizei mitteilte.

Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen

Der in den USA lebende Prinz Harry wird im Juli bei einem Besuch mit seiner Familie in seinem Heimatland Großbritannien auch in königlichen Residenzen wohnen. Der Prinz und seine Ehefrau Meghan Markle sowie der siebenjährige Archie und die fünfjährige Lilibet würden während des Besuchs in königlichen und in privaten Unterkünften residieren, bestätigte eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle der Nachrichtenagentur AFP am Samstag.

Textgröße ändern: