Deutsche Tageszeitung - T-Mobile kauft Mobilfunk-Anbieter in Teilbesitz von Ryan Reynolds

T-Mobile kauft Mobilfunk-Anbieter in Teilbesitz von Ryan Reynolds


T-Mobile kauft Mobilfunk-Anbieter in Teilbesitz von Ryan Reynolds
T-Mobile kauft Mobilfunk-Anbieter in Teilbesitz von Ryan Reynolds / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Die Telekom-Tochter T-Mobile in den USA kauft das Mobilfunkunternehmen Mint Mobile, das sich teilweise im Besitz von Hollywood-Star Ryan Reynolds befindet. T-Mobile wird nach eigenen Angaben vom Mittwoch bis zu 1,35 Milliarden Dollar (rund 1,26 Milliarden Euro) für den Mint-Mobile-Mutterkonzern Ka'ena zahlen. Ka'ena gehören neben dem Prepaid-Anbieter Mint Mobile auch der auf internationale Telefonate spezialisierte Anbieter Ultra Mobile und das Telefonunternehmen Plum.

Textgröße ändern:

"Ich hätte mir nie erträumt, dass mir einmal ein Mobilfunkunternehmen gehört, und ich hätte mir sicherlich nie erträumt, dass ich es an T-Mobile verkaufe", schrieb Reynolds im Onlinedienst Twitter. "Das Leben ist seltsam und ich bin unglaublich stolz und dankbar."

Der aus Filmen wie "X-Men Origins: Wolverine" und "Deadpool" bekannte Schauspieler war 2019 bei Mint Mobile eingestiegen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg erwarb er rund ein Viertel der Anteile.

Reynolds trat auch regelmäßig in humorvollen Werbespots des Anbieters auf, in denen er sich - manchmal begleitet von seiner Mutter oder seiner Schwägerin - direkt an die Kunden wandte. Er soll weiter seine "kreative Rolle" bei Mint ausüben, wie T-Mobile erklärte.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: