Deutsche Tageszeitung - Jeder Fünfte will niemandem Zugriff auf eigenes Smartphone gestatten

Jeder Fünfte will niemandem Zugriff auf eigenes Smartphone gestatten


Jeder Fünfte will niemandem Zugriff auf eigenes Smartphone gestatten
Jeder Fünfte will niemandem Zugriff auf eigenes Smartphone gestatten / Foto: © AFP/Archiv

Wenn es um ihre Smartphones geht, ist vielen Deutschen einer Umfrage zufolge die eigene Privatsphäre wichtig. Mit 21 Prozent würde jeder fünfte Befragte keinem anderen Menschen Zugriff auf das eigene Handy gewähren, wie der Digitalverband Bitkom am Freitag mitteilte. Mit 50 Prozent würde immerhin die Hälfte das eigene Handy mit dem Partner oder der Partnerin teilen.

Textgröße ändern:

Wie die Umfrage weiter ergab, würde jeder dritte Befragte sein Smartphone den eigenen Kindern anvertrauen. Umgekehrt sind Kinder jedoch skeptischer. Von ihnen würden nur 13 Prozent die Eltern auf das eigene Handy zugreifen lassen.

Gelassener sind die Deutschen wiederum bei eigenen Freundinnen und Freunden. Laut der Umfrage würden ihnen 27 Prozent der Befragten Zugriff auf das eigene Smartphone gestatten. Bitkom befragte 1004 Menschen ab 16 Jahren, darunter 780 Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones.

"Der Gedanke, ihr Smartphone in andere Hände zu geben, ist für viele Nutzerinnen und Nutzer unangenehm", erklärte Bitkom-Experte Sebastian Klöß. "Es gehört für viele zur Privatsphäre." Wichtig sei in jedem Fall, sensible Daten wie Passwörter oder Bankingapps "vor unberechtigtem Zugriff zu schützen".

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: