Deutsche Tageszeitung - Kanadischer Folk-Sänger Gordon Lightfoot stirbt im Alter von 84 Jahren

Kanadischer Folk-Sänger Gordon Lightfoot stirbt im Alter von 84 Jahren


Kanadischer Folk-Sänger Gordon Lightfoot stirbt im Alter von 84 Jahren
Kanadischer Folk-Sänger Gordon Lightfoot stirbt im Alter von 84 Jahren / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Der kanadische Folk-Sänger Gordon Lightfoot ist tot. Er sei am Montagabend im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in Toronto verstorben, heißt es in einem Beitrag auf Lightfoots offizieller Seite im Onlinedienst Facebook. Angaben zur Todesursache wurden zunächst nicht gemacht.

Textgröße ändern:

Lightfoot wurde in den 1960er- und 70er-Jahren international bekannt. Den Durchbruch als Autor schaffte er 1965 mit dem Titel "For Lovin' Me" für die Gruppe Peter, Paul and Mary. Er schrieb zudem Hits für Bob Dylan, Johnny Cash, Barbara Streisand und Elvis Presley.

Als Sänger war Lightfoot mit "If You Could Read My Mind", "Sundown" und "Wreck of the Edmund Fitzgerald" in den Charts vertreten. Ende der 90er Jahre konnte er mit "Gord's Gold" und "Shadows" ein überwältigendes Comeback feiern.

Bob Dylan bezeichnete Lightfoot einmal als einen seiner Lieblingskünstler. "Mir fallen keine (Songs) ein, die ich nicht mag." Lightfoot selbst war hingegen zurückhaltender. "Manchmal frage ich mich, warum ich als Ikone bezeichnet werde, weil ich mich wirklich nicht als solche ansehe", sagte er der kanadischen Zeitung "The Globe and Mail".

Lightfoot war bis zum vergangenen Monat auf Tournee. Im April sagte er allerdings seine Konzerttermine für das restliche Jahr ab. Er begründete dies damals mit nicht näher genannten gesundheitlichen Problemen.

Der Sender CBC würdigte Lightfoot in seinem Nachruf "wegen seiner gefühlvollen Musik und mitreißenden Texte" als "Kanadas Folk-Troubadour". Der Kanadier hinterlässt laut der Musikzeitschrift "Billboard" seine dritte Ehefrau Kim Hasse.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Feuerwehr befeuchtet sterbenden Wal vor Poel mit Ostseewasser

Der vor der Ostseeküste im Sterben liegende Buckelwal hat durch Kräfte der Feuerwehr am Karfreitag Linderung in seinem Leiden bekommen. Die Feuerwehr sei an den vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Wal herangefahren und befeuchte seinen Rücken mit Wasser aus der Ostsee, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag. Hoffnung, dass das Tier sich freischwimmen und selbst retten kann, gibt es keine.

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Textgröße ändern: