Deutsche Tageszeitung - Deutsche grüßen am liebsten per Telefon und Messenger aus Urlaub

Deutsche grüßen am liebsten per Telefon und Messenger aus Urlaub


Deutsche grüßen am liebsten per Telefon und Messenger aus Urlaub
Deutsche grüßen am liebsten per Telefon und Messenger aus Urlaub / Foto: © AFP/Archiv

Die Deutschen grüßen ihre Familie und Freunde einer Umfrage zufolge am liebsten per Telefon oder einem Messenger aus dem Urlaub. 73 beziehungsweise 70 Prozent der Befragten wählen diese Methoden, wie der Branchenverband Bitkom am Donnerstag in Berlin mitteilte. Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren greifen dazu ähnlich oft zum Telefon wie Ältere ab 65 Jahren.

Textgröße ändern:

Für ihre Urlaubsgrüße nutzen Jüngere mit 85 Prozent deutlich häufiger einen Messenger als Ältere mit 32 Prozent. Die klassische Postkarte wird aber trotzdem noch verschickt. 51 Prozent der Befragten, die dieses Jahr einen Sommerurlaub planen, wollen ihre Grüße per Postkarte oder Brief senden. Jeder zweite im Alter zwischen 16 und 29 Jahren möchte zum Stift greifen - ein ähnlich hoher Wert wie bei den über 65-Jährigen mit 55 Prozent.

Soziale Netzwerke werden zu 45 Prozent für sommerliche Grüße genutzt. 40 Prozent nutzen Videotelefonie. Über SMS verschicken nur noch elf Prozent ihre Grüße. Über eine App selbstgestaltete Postkarten verschicken neun Prozent, Mails nur zwei Prozent. Eine kurze Nachricht aus dem Urlaub ist für die allermeisten ein fester Bestandteil. Nur sechs Prozent wollen dieses Jahr drauf verzichten.

64 Prozent der Befragten wollen dieses Jahr in den Sommerurlaub fahren. Damit ist der Wert wieder fast auf dem vorpandemischen Niveau von 2019. Für die Umfrage wurden 1002 Menschen ab 16 Jahren befragt. Davon planten 639 dieses Jahr einen Sommerurlaub.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Feuerwehr befeuchtet sterbenden Wal vor Poel mit Ostseewasser

Der vor der Ostseeküste im Sterben liegende Buckelwal hat durch Kräfte der Feuerwehr am Karfreitag Linderung in seinem Leiden bekommen. Die Feuerwehr sei an den vor der Insel Poel in Mecklenburg-Vorpommern liegenden Wal herangefahren und befeuchte seinen Rücken mit Wasser aus der Ostsee, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag. Hoffnung, dass das Tier sich freischwimmen und selbst retten kann, gibt es keine.

Trump ruft zu Boykott von Springsteen-Konzerten auf

US-Präsident Donald Trump hat zu einem Boykott der Konzerte von Rockstar Bruce Springsteen aufgerufen. Die Konzerte des US-Musikers seien "überteuert" und "mies", schrieb Trump am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Er nannte Springsteen "eine vertrocknete Pflaume, die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat", und forderte seine Anhänger auf, den Konzerten fernzubleiben.

Wal-Drama an Ostseeküste: Wal bewegt sich weiter nicht von der Stelle

Im Drama um den vor der Ostseeküste bei Wismar liegenden Buckwal deutet weiter nichts auf eine positive Wendung hin. Der Meeressäuger liege immer noch an der selben Stelle, an der er sich am Dienstag festgeschwommen habe, teilte das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit. Es atme noch etwa alle fünf Minuten. Die Behörden bereiten unterdessen die spätere Bergung des Kadavers vor.

Blindenschrift: Braille für Aufnahme als immaterielles Kulturerbe nominiert

Die Blindenschrift Braille soll nach dem Willen Deutschlands und Frankreichs immaterielles Kulturerbe werden. Wie die Deutsche Unesco-Kommission am Donnerstag in Bonn mitteilte, nominieren beide Länder "Braille: Lesen und Schreiben durch Tasten" gemeinsam bei der Kulturorganisation der Vereinten Nationen für die Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Der zuständige Ausschuss wird Ende 2027 darüber entscheiden.

Textgröße ändern: