Deutsche Tageszeitung - Wie eine Schneelandschaft: Löschschaum quillt unkontrolliert aus Betrieb

Wie eine Schneelandschaft: Löschschaum quillt unkontrolliert aus Betrieb


Wie eine Schneelandschaft: Löschschaum quillt unkontrolliert aus Betrieb
Wie eine Schneelandschaft: Löschschaum quillt unkontrolliert aus Betrieb / Foto: © AFP/Archiv

Es sah aus wie eine gewaltige Schneelandschaft: In Henstedt-Ulzburg in Schleswig-Holstein ist wegen eines technischen Defekts Löschschaum unkontrolliert aus einem Betrieb gequollen. Mehrere hundert Quadratmeter Betriebsgelände sowie eine angrenzende Straße standen am Donnerstag bis zu fünf Meter hoch im Schaum, wie der Kreisfeuerwehrverband Bad Segeberg am Freitag mitteilte. Zahlreiche Autos versanken komplett in der weißen Masse, zwei Lastwagenfahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeschlossen.

Textgröße ändern:

Mit Hilfe von Hochdrucklüftern schlugen die Einsatzkräfte zunächst eine Schneise, um einen Zugang in das Betriebsgebäude zu schaffen. Zeitgleich versuchten die Feuerwehrleute, den Schaum mit Wasser herunter zu drücken und zu verdünnen. Schließlich konnten die beiden eingeschlossenen Lastwagenfahrer ihre Fahrerkabine verlassen. Beide blieben unverletzt.

Insgesamt waren die Feuerwehren mit knapp 70 Einsatzkräften im Einsatz. Ursache des Geschehens war ein technischer Defekt, der die interne Schaumlöschanlage in dem Betrieb auslöste. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: