Deutsche Tageszeitung - Gerichtsmediziner: Sinead O'Connor starb eines natürlichen Todes

Gerichtsmediziner: Sinead O'Connor starb eines natürlichen Todes


Gerichtsmediziner: Sinead O'Connor starb eines natürlichen Todes
Gerichtsmediziner: Sinead O'Connor starb eines natürlichen Todes / Foto: © AFP

Die irische Sängerin Sinead O'Connor ist nach Angaben eines Gerichtsmediziners eines "natürlichen Todes" gestorben. Der Gerichtsmediziner habe daher die Ermittlungen zu ihrem Tod eingestellt, hieß es am Montag in einer kurzen Erklärung des Southwark Coroner's Court in der britischen Hauptstadt London.

Textgröße ändern:

Die mit einem Grammy ausgezeichnete Musikerin, die in den 1990er Jahren mit ihrer Coverversion von "Nothing Compares 2 U" weltberühmt wurde, war im Juli tot in ihrem Haus im Süden von London aufgefunden worden. Die Londoner Polizei stufte damals den Fall als "nicht verdächtig" ein und erklärte, dass eine Autopsie die Todesursache ermitteln solle.

Die 56-Jährige kämpfte vor ihrem Tod jahrelang mit psychischen und körperlichen Gesundheitsproblemen und Suizidgedanken. Im vergangenen Jahr hatte ihr Sohn Shane im Alter von 17 Jahren Suizid begangen.

Ihr Tod löste weltweit große Anteilnahme aus. An ihrer Beerdigung im Ort in Bray 20 Kilometer südlich von Dublin, wo die Sängerin 15 Jahre lang gelebt hatte, nahmen hunderte Menschen teil. O'Connors Kritik an der katholischen Kirche hatte ihr viele Anhänger, jedoch auch Gegner beschert.

Nach Angaben ihres Agenten hatte O'Connor vor ihrem Tod ein neues Album fertiggestellt und eine Tournee sowie einen Film auf der Grundlage ihrer Autobiografie "Rememberings" geplant.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: