Deutsche Tageszeitung - Zoll an Münchner Flughafen erwischt Rentner mit 455.000 Euro

Zoll an Münchner Flughafen erwischt Rentner mit 455.000 Euro


Zoll an Münchner Flughafen erwischt Rentner mit 455.000 Euro
Zoll an Münchner Flughafen erwischt Rentner mit 455.000 Euro / Foto: © AFP/Archiv

Zöllner am Münchner Flughafen haben einen Rentner mit 455.000 Euro Bargeld erwischt. Der 66-Jährige habe am Abfluggate rund 300 Euro angemeldet, teilte der Zoll am Freitag mit. Mehr Bargeld sei zunächst auch nicht gefunden worden. Nach der Kontrolle sei dem Mann aber beim Boarding von einem unbekannten anderen Mann ein Handgepäckkoffer übergeben worden, in dem bei einer neuerlichen Kontrolle das Geld gefunden worden sei.

Textgröße ändern:

Der Zoll beschlagnahmte das Geld und leitete gegen den Rentner ein Bußgeldverfahren ein. Zur Herkunft des Bargelds habe der Mann keine Angaben gemacht. Die Ermittlungen dauerten an. Wer aus einem Nicht-EU-Staat nach Deutschland einreist oder in einen Nicht-EU-Staat ausreist, muss Bargeld, Wertpapiere oder Gold im Gesamtwert von 10.000 Euro schriftlich anmelden.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: