Deutsche Tageszeitung - Nach Kate auch Charles III.: Britischer König aus Londoner Klinik entlassen

Nach Kate auch Charles III.: Britischer König aus Londoner Klinik entlassen


Nach Kate auch Charles III.: Britischer König aus Londoner Klinik entlassen
Nach Kate auch Charles III.: Britischer König aus Londoner Klinik entlassen / Foto: © AFP

Doppelt gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus: Nach Prinzessin Catherine hat am Montag auch König Charles III. das Krankenhaus verlassen. Nach seiner Prostata-Operation zeigte sich der 75-jährige Monarch am Montag vor der Londoner Privatklinik der Öffentlichkeit und stieg dann mit seiner Frau Camilla in einen wartenden Wagen. Kurz zuvor hatte der Palast mitgeteilt, dass Charles' Schwiegertochter Kate nach einer Bauch-OP aus dem selben Krankenhaus entlassen worden sei.

Textgröße ändern:

In Anzug und schwarzem Mantel verließ Charles III. die private London Clinic. Bevor er in einen Wagen stieg, winkte er den vor dem Krankenhaus wartenden Menschen zu. Der britische König hatte drei Nächte in der Klinik verbracht. Nun will er sich zu Hauses erholen, daher wurde eine Reihe von öffentlichen Termin des Monarchen verschoben.

"Seine Majestät möchte dem Ärzteteam und allen Beteiligten danken, die ihn während seines Krankenhausaufenthalts unterstützt haben", erklärte der Buckingham-Palast. Charles III. sei "dankbar für alle Arten von Botschaften, die er in den vergangenen Tagen erhalten" habe.

Der Palast hatte am 17. Januar mitgeteilt, dass sich der König wegen einer vergrößerten Prostata operieren lassen müsse. Mit dieser Mitteilung brach Charles III. mit den Gepflogenheiten des britischen Königshauses, Informationen zum Gesundheitszustand des Monarchen weitgehend geheim zu halten. Charles III. wollte damit das Bewusstsein für Prostata-Leiden fördern, die bei Männern ab 50 häufig vorkommen. Zu den Symptomen gehören häufiger Harndrang und Probleme, die Blase vollständig zu entleeren.

Prinzessin Kate, die Frau von Charles' älterem Sohn William, hatte sich am 16. Januar einer geplanten Bauch-OP unterzogen. Der Palast informierte am Montag über ihre Entlassung nach knapp zwei Wochen im Krankenhaus. Die 42-Jährige sei wieder zu Hause in Windsor und ihre Genesung mache "gute Fortschritte, hieß es.

(A.Nikiforov--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: