Deutsche Tageszeitung - Zum ersten Mal mit 85 Jahren: Heino kommt zum Wiener Opernball

Zum ersten Mal mit 85 Jahren: Heino kommt zum Wiener Opernball


Zum ersten Mal mit 85 Jahren: Heino kommt zum Wiener Opernball
Zum ersten Mal mit 85 Jahren: Heino kommt zum Wiener Opernball / Foto: © APA/AFP/Archiv

Premiere mit 85: Der deutsche Volksmusikstar Heino hat seine erste Teilnahme am Wiener Opernball angekündigt. Der 85-Jährige kommt auf Einladung des deutschen Unternehmers Markus Deussl zu dem gesellschaftlichen Ereignis am 8. Februar, wie sein Manager und Freund Helmut Werner am Mittwoch mitteilte. Nach dem Tod von Heinos Frau Hannelore im November des vergangenen Jahres sei dies "der erste gesellschaftliche Auftritt von Heino" in der Öffentlichkeit".

Textgröße ändern:

"Hannelore wollte mit mir eigentlich schon öfters zum Opernball gehen, es hat sich leider nie ergeben", erklärte Heino der Mitteilung zufolge. "Jetzt bin ich 85 Jahre und möchte dieses Ereignis auch mal erleben." Er freue sich "mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf eine gute Zeit in Wien", fügte der Sänger hinzu.

Sein Gastgeber erklärte, er wolle den Musiker "wieder einmal lachen sehen". "Die Zeit momentan ist bestimmt nicht leicht für Heino, da tut ein bisschen Abwechslung sehr gut", fügte Deussl hinzu.

Heino war am 13. Dezember 85 Jahre alt geworden, fünf Wochen nach dem Tod seiner Frau. Mit ihr war der Sänger von Hits wie "Karamba, Karacho, ein Whisky", "Blau blüht der Enzian" und "Schwarzbraun ist die Haselnuss" 44 Jahre lang verheiratet gewesen.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: