Deutsche Tageszeitung - Gecko ist Zootier des Jahres 2024

Gecko ist Zootier des Jahres 2024


Gecko ist Zootier des Jahres 2024
Gecko ist Zootier des Jahres 2024 / Foto: © AFP/Archiv

Der Gecko ist zum Zootier des Jahres 2024 ernannt worden. Wegen Lebensraumzerstörung und Wilderei gelten die kleinen Eidechsen als gefährdet, wie die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) am Mittwoch in Köln mitteilte. Insbesondere wegen vermeintlicher Heilkräfte würden Geckos bejagt.

Textgröße ändern:

Demnach werden Geckos aufgrund der wissenschaftlich nicht belegten Gerüchte um ihre medizinischen Heilkräfte zu Pulver, Tee oder Alkohol verarbeitet. Besonders Tokehs (Gekko gecko) würden als Wunderheilmittel eingesetzt. Manche Arten wie der Goldgecko (Gekko badenii) gelten zudem als Delikatesse und werden für den Verzehr gejagt.

Wie die ZGAP weiter erklärte, haben viele Geckoarten nur kleine Verbreitungsgebiete. Ihre Populationen seien daher besonders bedroht durch Lebensraumverlust, Umweltverschmutzung, invasive Arten oder den Klimawandel. Zudem stehen sie wegen der Absammlung für den Heimtierhandel unter Druck.

Die Erlöse der diesjährigen Kampagne sollen daher unter anderem in den Aufbau neuer Schutzgebiete fließen. Zudem sollen Erhaltungszuchtstationen etabliert, Öffentlichkeitsarbeit betrieben oder Waldbrandschneisen angelegt werden. Die ZGAP betreibt die Kampagne gemeinsam mit deutschen Zoos.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: