Deutsche Tageszeitung - Neue Pfund-Scheine mit Konterfei von Charles III. erstmals öffentlich ausgestellt

Neue Pfund-Scheine mit Konterfei von Charles III. erstmals öffentlich ausgestellt


Neue Pfund-Scheine mit Konterfei von Charles III. erstmals öffentlich ausgestellt
Neue Pfund-Scheine mit Konterfei von Charles III. erstmals öffentlich ausgestellt / Foto: © AFP

Die Briten können ab Mittwoch die neuen Pfund-Scheine mit dem Antlitz von König Charles III. näher betrachten, bevor sie am 5. Juni in Umlauf gebracht werden. Die neuen Noten im Wert von fünf, zehn, 20 und 50 Pfund werden im Rahmen der Ausstellung "Die Zukunft des Geldes" der britischen Zentralbank in London ausgestellt.

Textgröße ändern:

Vorlage für Charles' Bildnis auf den neuen Geldscheinen war ein Foto, welches das Königshaus der Bank of England zur Verfügung gestellt hatte. Der Monarch hatte das Design der neuen Scheine bereits Ende 2022 abgesegnet.

Mit dem neuen Geld müssen sich die Briten ganz schön umgewöhnen: Seit den 1960er Jahren hatte stets Charles' Mutter, Königin Elizabeth II., die Pfund-Noten geziert. Diese Scheine bleiben vorerst weiter im Umlauf.

Die Queen war im September 2022 im Alter von 96 Jahren gestorben. In der Folge hatte Charles III. den britischen Thron bestiegen. Zur Zeit sorgen sich die Briten um ihren Monarchen: Am 5. Februar hatte der Palast eine Krebserkrankung des 75-Jährigen öffentlich gemacht, die bei einem Krankenhausaufenthalt des Königs im Januar wegen einer gutartigen Vergrößerung der Prostata entdeckt worden war.

Um welche Art Krebs es sich handelt, wurde nicht bekannt gegeben - der Palast schloss lediglich Prostatakrebs aus. Charles III. begann eine Therapie und lässt seine öffentlichen Verpflichtungen zunächst ruhen. Die Staatsgeschäfte werde er jedoch "wie gewohnt" weiter führen, hieß es aus dem Palast.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Massive Sicherheitsvorkehrungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Italien

Unmittelbar vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele sind in Italien die Sicherheitsvorkehrungen nochmals verschärft worden. Unter anderem waren am Freitag auf den Straßen von Mailand gepanzerte Fahrzeuge zu sehen. In der Metropole und drei weiteren Orten Norditaliens soll am Abend parallel die große Eröffnungszeremonie für die Spiele stattfinden. Im Vorfeld rief der Papst zur "Olympischen Waffenruhe" auf.

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel

Stadtameisen sind beim Futter weniger wählerisch als ihre Artgenossen auf dem Land. Dass sich Ameisen in Großstädten mit verdünnter Nahrung begnügen, könnte Forschern zufolge ein möglicher Hinweis für Stress in städtischen Ökosystemen sein, wie die Freie Universität Berlin am Donnerstag berichtete.

Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück

Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen hat Marius Borg Hoiby Vorwürfe zurückgewiesen, dass er andere Menschen ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt habe. Er habe "noch nie jemanden unter Drogen gesetzt - so weit ich weiß", sagte der 29-Jährige am Donnerstag vor Gericht. Zuvor hatte eine der von ihm mutmaßlich vergewaltigten Frauen die Überzeugung geäußert, dass ihr ohne ihr Wissen Drogen verabreicht worden waren.

Textgröße ändern: