Deutsche Tageszeitung - Anwälte von US-Rap-Mogul Sean "Diddy" Combs" kritisieren Hausdurchsuchungen scharf

Anwälte von US-Rap-Mogul Sean "Diddy" Combs" kritisieren Hausdurchsuchungen scharf


Anwälte von US-Rap-Mogul Sean "Diddy" Combs" kritisieren Hausdurchsuchungen scharf
Anwälte von US-Rap-Mogul Sean "Diddy" Combs" kritisieren Hausdurchsuchungen scharf / Foto: © AFP/Archiv

Anwälte von Sean "Diddy" Combs haben die Durchsuchungen von Bundesbeamten in Häusern des US-Rap-Moguls scharf kritisiert. Bei der Vollstreckung von Durchsuchungsbefehlen in Wohnsitzen von Combs sei es zu einem übermäßigen Einsatz von bewaffneter Gewalt gekommen, erklärte Anwalt Aaron Dyer am Dienstag gegenüber US-Medien. Er sprach von einem "beispiellosen Hinterhalt" und einer "Hexenjagd", die auf "unbegründeten Anschuldigungen in Zivilklagen" beruhe. Dyer betonte zudem, dass Combs unschuldig sei.

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Bundesbeamte hatten am Montag zwei Luxusimmobilien von Combs durchsucht, der im Zentrum von Vorwürfen des Sexhandels und sexueller Übergriffe steht. Warum die Durchsuchungen vorgenommen wurden, gaben die Behörden nicht bekannt.

Combs sieht sich mit mehreren Klagen von Menschen konfrontiert, die ihm vorwerfen, sie sexuell missbraucht zu haben. Combs hat alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe bestritten.

Der heute 54-Jährige hatte 1993 das Plattenlabel Bad Boy Records gegründet und war in den darauf folgenden Jahrzehnten eine wichtige Figur bei der Kommerzialisierung des Hip-Hop.

(L.Møller--DTZ)

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