Deutsche Tageszeitung - Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan

Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan


Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan
Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan / Foto: © AFP/Archiv

Ein Scherz mit einem vermeintlichen Dinosaurierei hat einem Mann im niedersächsischen Wolfsburg und seiner Schwester in den USA reichlich Ärger mit den deutschen Behörden beschert. Wie das Hauptzollamt in Braunschweig am Freitag mitteilte, fiel das von der Frau per Paket an ihren Bruder verschickte 1,4 Kilogramm schwere und als Spielzeug deklarierte Straußenei bei der Abfertigung auf.

Textgröße ändern:

Zunächst war unklar, um was genau es sich handelte und ob das Ei eventuell befruchtet sein könnte. Nach Zollangaben trug zu der Verwirrung bei, dass auf dem aus einer Straußenfarm stammenden Ei eher aus der Repitilienzucht bekannte Markierungen angebracht waren. Die Beamten nahmen nach dem Fund bereits Kontakt zum Braunschweiger Zoo und einer Wildtierschutzstation auf.

Nachfragen des Empfängers bei seiner Schwester in den USA ergaben demnach zwischenzeitlich aber, dass sie ein unbefruchtetes Ei verschickt hatte. Es bestand keine Gefahr für einen etwaigen Embryo, eine Unterbringung in einem Brutgerät der Tierschutzstation war nicht erforderlich. Allerdings intervenierte das Wolfsburger Veterinäramt: Das Ei sei als Lebensmittel einzustufen und dürfe nicht importiert werden, weil Dokumente dafür fehlten.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Ukrainischer Oligarch bei Explosion im Fürstentum Monaco schwer verletzt

Bei einer Explosion im Fürstentum Monaco sind der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajewund zwei weitere Menschen verletzt worden. Wie die monegassischen Behörden mitteilten, wurden durch die Explosion in einem Wohngebäude am Montagabend zwei Erwachsene lebensgefährlich verletzt; ein 13-Jähriger erlitt leichtere Verletzungen. Aus Kreisen der Ermittler erhielt AFP die Bestätigung, dass der in Monaco lebende ukrainische Geschäftsmann Jermolajew unter den Opfern war.

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Textgröße ändern: