Deutsche Tageszeitung - Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan

Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan


Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan
Scherz mit angeblichem Dinosaurierei ruft Behörden in Niedersachsen auf Plan / Foto: © AFP/Archiv

Ein Scherz mit einem vermeintlichen Dinosaurierei hat einem Mann im niedersächsischen Wolfsburg und seiner Schwester in den USA reichlich Ärger mit den deutschen Behörden beschert. Wie das Hauptzollamt in Braunschweig am Freitag mitteilte, fiel das von der Frau per Paket an ihren Bruder verschickte 1,4 Kilogramm schwere und als Spielzeug deklarierte Straußenei bei der Abfertigung auf.

Textgröße ändern:

Zunächst war unklar, um was genau es sich handelte und ob das Ei eventuell befruchtet sein könnte. Nach Zollangaben trug zu der Verwirrung bei, dass auf dem aus einer Straußenfarm stammenden Ei eher aus der Repitilienzucht bekannte Markierungen angebracht waren. Die Beamten nahmen nach dem Fund bereits Kontakt zum Braunschweiger Zoo und einer Wildtierschutzstation auf.

Nachfragen des Empfängers bei seiner Schwester in den USA ergaben demnach zwischenzeitlich aber, dass sie ein unbefruchtetes Ei verschickt hatte. Es bestand keine Gefahr für einen etwaigen Embryo, eine Unterbringung in einem Brutgerät der Tierschutzstation war nicht erforderlich. Allerdings intervenierte das Wolfsburger Veterinäramt: Das Ei sei als Lebensmittel einzustufen und dürfe nicht importiert werden, weil Dokumente dafür fehlten.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: