Deutsche Tageszeitung - DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet

DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet


DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet
DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet / Foto: © AFP/Archiv

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hat mehr staatliche Unterstützung gefordert. Es müsse eine Gleichstellung aller Helferinnen und Helfer der gesetzlich anerkannten Organisationen im Katastrophenschutz geben, erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt am Donnerstag in Potsdam. So hätten 1500 Ehrenamtliche der Organisation über den Jahreswechsel beim Hochwassereinsatz geholfen und Deiche an Aller, Leine und anderen Flüssen gesichert - Hand in Hand mit den staatlich finanzierten Helfern von Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk.

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Vogt zog eine positive Jahresbilanz des Diensts der Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer. Im vergangenen Jahr sei 1120 Menschen das Leben gerettet worden. Insgesamt habe es rund 61.000 Hilfeleistungen gegeben. In weiteren knapp 4000 Fällen seien Sachwerte wie gekenterte Segelboote oder im Wasser verlorene Wertgegenstände gesichert worden oder sei in Not geratenen Tieren geholfen worden.

Für die anstehende Badesaison hält sich die DLRG für gut gewappnet. Vergangenes Jahr habe es mehr als 45.500 erfolgreiche Prüfungen zum silbernen Rettungsschwimmabzeichen gegeben, so viele wie seit zehn Jahren nicht. Die Absolventinnen und Absolventen haben damit die für eine Badeaufsicht erforderliche Qualifikation.

(V.Varonivska--DTZ)

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