Deutsche Tageszeitung - DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet

DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet


DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet
DLRG fordert mehr staatliche Unterstützung - in Vorjahr 1120 Menschen gerettet / Foto: © AFP/Archiv

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) hat mehr staatliche Unterstützung gefordert. Es müsse eine Gleichstellung aller Helferinnen und Helfer der gesetzlich anerkannten Organisationen im Katastrophenschutz geben, erklärte DLRG-Präsidentin Ute Vogt am Donnerstag in Potsdam. So hätten 1500 Ehrenamtliche der Organisation über den Jahreswechsel beim Hochwassereinsatz geholfen und Deiche an Aller, Leine und anderen Flüssen gesichert - Hand in Hand mit den staatlich finanzierten Helfern von Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk.

Textgröße ändern:

Vogt zog eine positive Jahresbilanz des Diensts der Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer. Im vergangenen Jahr sei 1120 Menschen das Leben gerettet worden. Insgesamt habe es rund 61.000 Hilfeleistungen gegeben. In weiteren knapp 4000 Fällen seien Sachwerte wie gekenterte Segelboote oder im Wasser verlorene Wertgegenstände gesichert worden oder sei in Not geratenen Tieren geholfen worden.

Für die anstehende Badesaison hält sich die DLRG für gut gewappnet. Vergangenes Jahr habe es mehr als 45.500 erfolgreiche Prüfungen zum silbernen Rettungsschwimmabzeichen gegeben, so viele wie seit zehn Jahren nicht. Die Absolventinnen und Absolventen haben damit die für eine Badeaufsicht erforderliche Qualifikation.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Textgröße ändern: