Deutsche Tageszeitung - Elch nimmt vor Usedom Bad in Ostsee und sorgt für Aufsehen

Elch nimmt vor Usedom Bad in Ostsee und sorgt für Aufsehen


Elch nimmt vor Usedom Bad in Ostsee und sorgt für Aufsehen
Elch nimmt vor Usedom Bad in Ostsee und sorgt für Aufsehen / Foto: © AFP/Archiv

Vor der Ostseeinsel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern hat am Dienstag ein im Meer badender Elch für Aufsehen gesorgt. Wie die Polizei in Anklam mitteilte, erhielt sie am Vormittag einen Hinweis auf das Tier, das sich nahe der Seebrücke von Ahlbeck in einer Notlage befinden sollte. Zwei Streifenwagen aus Heringsdorf, das Ordnungsamt, die Wasserwacht und die Tierrettung Vorpommern-Greifswald machten sich auf den Weg.

Textgröße ändern:

In den folgenden dreieinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte und zahlreiche Schaulustige beobachten, wie sich der Elch im Wasser von der Ahlbecker Seebrücke in Richtung der Grenze zu Polen bewegte - allerdings ohne Anzeichen einer Notlage. Zum Schutz des Tiers wurde der Strandbereich auf einer Strecke von rund 600 Metern teilweise abgesperrt.

Der Elch wurde auf seinem Weg nach Polen von den Einsatzkräften begleitet, um sicherzustellen, dass er sich ans Ufer bewegen konnte. Der Einsatz endete schließlich, als das Tier polnisches Staatsgebiet betrat. Auch dort habe er seinen Weg im flachen Wasser der Ostsee fortgesetzt, hieß es im Polizeibericht abschließend.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz

Nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela sind zahlreiche US-Soldaten im Einsatz, um vor allem den Verkehr am Flughafen von Caracas und am Seehafen von La Guaira wieder in Gang zu bringen. Ein Team von rund hundert Soldaten der Luftwaffe mit Erfahrung im Flugplatzmanagement unterstütze die venezolanischen Behörden dabei, den "lebenswichtigen Zufluss und Abfluss des Luftverkehrs" zu erweitern, teilte das US-Südkommando Southcom am Sonntag in Washington mit.

Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe

Die britische Prinzessin Kate hat binnen 24 Stunden die drei höchsten Berge von England, Schottland und Wales bestiegen, um auf die Bedeutung eines "ganzheitlichen" Ansatzes in der Krebsbehandlung hinzuweisen. Die 44-Jährige, die vor gut zwei Jahren an Krebs erkrankt war, erklärte am Sonntag im Onlinedienst Instagram, sie habe die "Drei-Gipfel-Herausforderung" zur Unterstützung der Royal Marsden Cancer Charity angenommen. Die Organisation unterstützt Krebspatienten in dem Krankenhaus, in dem Kate selbst behandelt wurrde.

Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams

Der Bundespolizei droht nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im kommenden Jahr ein Engpass bei der Ausstattung mit Bodycams. Eine Ausschreibung über 2500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1500 sei gescheitert, sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen", sagte Roßkopf.

Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen

Nach der Tötung zweier Menschen in Bremen hat die Polizei am Sonntag einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Im Zuge ihrer Großfahndung spürten Spezialeinsatzkräfte den 22-Jährigen am Abend in einem Maisfeld im niedersächsischen Schwanewede auf und nahmen ihn fest, wie die Polizei mitteilte.

Textgröße ändern: