Deutsche Tageszeitung - Erster schwerer Fall von Vogelgrippe bei einem Patienten in den USA

Erster schwerer Fall von Vogelgrippe bei einem Patienten in den USA


Erster schwerer Fall von Vogelgrippe bei einem Patienten in den USA
Erster schwerer Fall von Vogelgrippe bei einem Patienten in den USA / Foto: © National Institute of Allergy and Infectious Diseases/AFP

Im südlichen US-Bundesstaat Louisiana ist ein Mensch mit einem schweren Fall von Vogelgrippe ins Krankenhaus eingeliefert worden. Wie die Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um den ersten schweren Fall der Viruserkrankung in den USA. Der Patient habe Kontakt mit kranken und toten Vögeln gehabt.

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Eine Genanalyse habe ergeben, dass er mit dem H5N1-Virus infiziert wurde, hieß es weiter. Die gleiche Virus-Variante habe im nordwestlichen Bundesstaat Washington sowie im benachbarten Kanada zu Infektionen bei Menschen geführt. Sie sei aber von jener zu unterscheiden, die in mehreren Zuchten von Milchkühen und Vögeln entdeckt worden seien.

Nach Angaben der Behörde wurden in den USA seit April nunmehr 61 Infektionen mit dem Vogelgrippevirus beim Menschen festgestellt. Alle anderen Patienten hätten allerdings nur milde Symptome gezeigt.

Die CDC wies zudem darauf hin, das bisher keine Übertragung von Mensch zu Mensch festgestellt worden sei. Der nun in Louisiana aufgetretene Fall ändere nichts an der Einschätzung des aktuellen Risikos durch das Vogelgrippe-Virus für die öffentliche Gesundheit, das als gering eingestuft werde.

Das Vogelgrippevirus H5N1 war erstmals 1996 aufgetaucht. Die Zahl der Infektionsherde bei Vögeln stieg seit 2020 exponentiell an - parallel dazu nahm auch die Zahl infizierter Säugetierarten zu, darunter Milchkühe. Fast alle infizierten Vögel sterben an der Krankheit.

(I.Beryonev--DTZ)

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