Deutsche Tageszeitung - Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück

Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück


Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück
Prinz Harry zieht sich aus zu Ehren seiner Mutter gegründeter Aids-Stiftung zurück / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der britische Prinz Harry hat sich aus der von ihm selbst gegründeten Wohltätigkeitsorganisation Sentebale in Afrika zurückgezogen. Nach einem Zerwürfnis innerhalb der Organisation hätten sowohl er als auch der Mitgründer Prinz Seeiso von Lesotho ihre Schirmherrschaft abgegeben, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Hintergrund soll ein Streit zwischen dem Stiftungsrat der Organisation und der Vorstandsvorsitzenden gewesen sein.

Textgröße ändern:

"Mit schwerem Herzen haben wir unsere Funktion als Schirmherren der Organisation bis auf Weiteres abgegeben, als Zeichen der Unterstützung und Solidarität mit den Mitgliedern des Stiftungsrats, die dasselbe tun mussten", betonten Harry und Seeiso. Die Beziehungen seien "nicht mehr zu retten" gewesen, hieß weiter. "Was geschehen ist, ist unvorstellbar. Wir stehen unter Schock, weil wir dies tun mussten".

Harry hatte Sentebale vor fast 20 Jahren zu Ehren seiner bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana zusammen mit dem Prinzen von Lesotho gegründet, um Menschen mit HIV und Aids in dem südafrikanischen Königreich und später auch in Botswana zu helfen.

Zuvor hatten alle fünf Mitglieder des Stiftungsrates den Rücktritt ihrer Vorsitzenden, der simbabwischen Anwältin Sophie Chandauka, gefordert, die seit Juli 2023 in der Funktion tätig ist. Die Vorsitzende wandte sich daraufhin an die britische Aufsichtsbehörde für Wohltätigkeitsorganisationen und brachte den Fall vor den High Court in London. Der Stiftungsrat trat daraufhin geschlossen zurück. Die Prinzen schlossen sich ihm an.

Was genau zu dem Zerwürfnis geführt hat, ist nicht bekannt. Chandauka erklärte, sie sei angegriffen worden, nachdem sie Bedenken unter anderem bezüglich der Behandlung schwarzer Frauen in der Wohltätigkeitsorganisation geäußert hatte. Auch Harry und Seeiso erklärten nun, sie hätten "ihre Bedenken" der Charity Commission mitgeteilt. Diese teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, sie sei sich "dieser internen Probleme bewusst" und werde diese "bewerten".

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben

Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.

Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit

Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlichen Fahrens unter Drogeneinfluss will Golf-Superstar Tiger Woods seine Karriere vorerst auf Eis legen und sich um seine gesundheitlichen Probleme kümmern. "Ich kenne und verstehe den Ernst der Lage, in der ich mich heute befinde", erklärte Woods am Dienstag (Ortszeit). Daher nehme er eine Auszeit, "um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren" und damit eine "dauerhafte Genesung" zu erreichen.

Karbon-X zum offiziellen Nachhaltigkeitspartner der Detroit Red Wings und Detroit Tigers ernannt

Die mehrjährige Partnerschaft führt eine verifizierte Umweltberichterstattung und neue, von Fans unterstützte Klimaschutzmaßnahmen in der Little Caesars Arena und im Comerica Park ein.

Eurojackpot in Höhe von gut 70 Millionen Euro geht nach Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen hat ein Glückspilz den Eurojackpot geknackt und mehr als 70 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 15, 18, 20 und 35 sowie die Eurozahlen 7 und 8. Er oder sie hat damit 70.718.366,90 Euro gewonnen.

Textgröße ändern: