Deutsche Tageszeitung - Verbände fordern mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr

Verbände fordern mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr


Verbände fordern mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr
Verbände fordern mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr / Foto: © AFP/Archiv

Mehrere Fachverbände haben mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr gefordert. Die Verkehrsinfrastruktur müsse grundlegend verbessert werden, teilten der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und das Deutsche Kinderhilfswerk am Donnerstag mit. Als Grund für die Forderung nannten die Verbände die Zahl von fast 75 Kindern unter 15 Jahren, die jeden Tag in Deutschland im Straßenverkehr verunglückten.

Textgröße ändern:

Um die Sicherheit von Kindern besser zu gewährleisten, müsse die Verkehrsinfrastruktur kindgerecht und barrierefrei sein, forderten die Verbände. Sie verwiesen auf "schlechte oder gar nicht erst vorhandene Radwege, keine sicheren Querungsmöglichkeiten und zu wenig Schutz vor Autofahrenden, die Abstände nicht einhalten und oftmals viel zu schnell fahren". Das dürfe nicht toleriert werden, teilten die Organisationen mit.

Es brauche Reformen für ein sicheres und kinderfreundliches Straßenverkehrssystem. Dazu gehöre die Begrenzung des Straßenverkehrs rund um Schulen und Kindergärten. Zudem seien ein dichtes und komfortables Radwegenetz sowie sichere Straßenüberquerungen wichtig. Die Verbände forderten, das Parken und Halten vor Schulen generell zu verbieten. Als Alternativen seien sogenannte Elternhaltestellen in der Nähe einzurichten.

Von den fast 75 täglich verunglückten Kindern am Tag sind nach Angaben der Verbände mehr als 25 mit dem Fahrrad und mehr als 16 zu Fuß unterwegs. Fast jede Woche verunglückt demnach ein Kind tödlich. 2023 verunglückten 27.235 Kinder unter 15 Jahren bei Verkehrsunfällen.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben

Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.

Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit

Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlichen Fahrens unter Drogeneinfluss will Golf-Superstar Tiger Woods seine Karriere vorerst auf Eis legen und sich um seine gesundheitlichen Probleme kümmern. "Ich kenne und verstehe den Ernst der Lage, in der ich mich heute befinde", erklärte Woods am Dienstag (Ortszeit). Daher nehme er eine Auszeit, "um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren" und damit eine "dauerhafte Genesung" zu erreichen.

Karbon-X zum offiziellen Nachhaltigkeitspartner der Detroit Red Wings und Detroit Tigers ernannt

Die mehrjährige Partnerschaft führt eine verifizierte Umweltberichterstattung und neue, von Fans unterstützte Klimaschutzmaßnahmen in der Little Caesars Arena und im Comerica Park ein.

Eurojackpot in Höhe von gut 70 Millionen Euro geht nach Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen hat ein Glückspilz den Eurojackpot geknackt und mehr als 70 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 15, 18, 20 und 35 sowie die Eurozahlen 7 und 8. Er oder sie hat damit 70.718.366,90 Euro gewonnen.

Textgröße ändern: