Deutsche Tageszeitung - Endgültige Zahlen vorgelegt: 2770 Verkehrstote in Deutschland im vergangenen Jahr

Endgültige Zahlen vorgelegt: 2770 Verkehrstote in Deutschland im vergangenen Jahr


Endgültige Zahlen vorgelegt: 2770 Verkehrstote in Deutschland im vergangenen Jahr
Endgültige Zahlen vorgelegt: 2770 Verkehrstote in Deutschland im vergangenen Jahr / Foto: © AFP/Archiv

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 2770 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Rund 365.000 Menschen wurden dabei verletzt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden unter Verweis auf die endgültigen Zahlen mitteilte. Vorläufige Zahlen zum Unfallgeschehen hatte es bereits im Februar veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahr 2023 sank die Zahl der Getöteten damit um 69, die Zahl der Verletzten nach Verkehrsunfällen lag um 1600 unter Vorjahresniveau.

Textgröße ändern:

Durchschnittlich starben dem Bundesamt zufolge im vergangenen Jahr damit acht Menschen an den Folgen eines Unfalls im Straßenverkehr, 138 trugen schwere und weitere 859 Menschen leichte Verletzungen davon. Unter den Verkehrstoten waren 53 Kinder im Alter unter 15 Jahren. Die meisten Toten gab es insgesamt bei Unglücken außerhalb von Ortschaften. 57 Prozent starben auf Landstraßen, 33 Prozent nach innerörtlichen Unfällen sowie zehn Prozent auf Autobahnen.

Grund für die hohen Todeszahlen auf Landstraßen sind das schnellere Fahrtempo gepaart mit weiteren Risikofaktoren wie fehlender Trennung vom Gegenverkehr sowie Hindernissen wie Bäumen neben der Strecke. Innerorts wiederum war das Risiko tödlicher Unfälle insbesondere für Fußgänger und Fahrradfahrer hoch: 62 Prozent der dort Getöteten war 2024 auf eine dieser Weise unterwegs. Auch 23 der bundesweit 27 tödlichen E-Scooter-Unfälle ereigneten sich innerorts.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben

Er brillierte in Shakespeare-Dramen und gelangte mit "Star Trek" und "X-Men" zu Weltruhm - nun ist der Schauspieler Patrick Stewart im Alter von 86 Jahren gestorben. Stewart starb am Mittwoch in seinem Haus in Los Angeles nach einer "kurzen und heftigen" Erkrankung an Alzheimer und Lewy-Body-Demenz, wie es in einer am Donnerstag auf seinen Online-Accounts verbreiteten Erklärung hieß.

Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus

Die EU-Kommission pocht beim Social-Media-Verbot für Kinder auf eine EU-weit einheitliche Altersgrenze und hat nationale Alleingänge deshalb ausgebremst. Österreich und weitere Staaten dürften für ein Jahr keine eigenen Verbote einführen, bevor das geplante EU-Gesetz in Kraft trete, sagte ein Kommissionssprecher am Donnerstag in Brüssel. Das betrifft womöglich auch die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU).

Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen

Nach einer Autoattacke mit fünf Verletzten im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge haben Ermittler den tatverdächtigen mutmaßlichen Fahrer gefasst. Ihm werde unter anderem versuchter Totschlag in fünf Fällen vorgeworfen, teilte die Polizei in Hannover am Mittwoch mit. Der Mann wurde demnach bereits am Dienstag in Neustadt am Rübenberge festgenommen.

Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet

Nach dem Tod eines Mitglieds der Fürstenfamilie von Monaco ist ein Mann der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt worden. Der Verdächtige ukrainischer Herkunft befinde sich in Untersuchungshaft, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Mittwoch in Monaco mit. Ein Untersuchungsrichter habe die Ermittlungen übernommen. Die Todesursache sei vermutlich ein Sturz aus 13 Meter Höhe von einem Boulevard in den Hinterhof eines Gebäudes.

Textgröße ändern: