Deutsche Tageszeitung - Teilnahme an Preisverleihung: Prinz Harry am dritten Todestag der Queen in London

Teilnahme an Preisverleihung: Prinz Harry am dritten Todestag der Queen in London


Teilnahme an Preisverleihung: Prinz Harry am dritten Todestag der Queen in London
Teilnahme an Preisverleihung: Prinz Harry am dritten Todestag der Queen in London / Foto: © AFP/Archiv

Der britische Prinz Harry will am dritten Todestag seiner Großmutter Königin Elizabeth II. in Großbritannien sein - offiziell allerdings nicht anlässlich des Jahrestags, sondern wegen einer Preisverleihung. Der jüngere Sohn von König Charles III. werde am 8. September in London das 20-jährige Jubiläum der WellChild Awards mitfeiern, teilte die namensgebende Hilfsorganisation für schwerkranke Kinder am Donnerstag auf ihrer Website mit.

Textgröße ändern:

Harry ist seit 2007 einer der Schirmherren von WellChild. Zu der anstehenden Preisverleihung erklärte der 40-Jährige, es sei ihm eine Ehre, an der Preisverleihung teilzunehmen und dort "die unglaublichen Kinder, Familien und Mitarbeiter zu treffen, die mit ihrer Stärke und Einstellung uns alle inspirieren".

Harry und seine Frau Meghan hatten sich 2020 im Streit mit der britischen Königsfamilie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und das Land verlassen. Mit ihren Kindern Archie und Lilibet leben sie in Meghans Heimat Kalifornien. Zur Beerdigung der Queen war Harry 2022 allerdings angereist.

Sein Heimatland besucht Harry nur ab und an, um an Wohltätigkeitsveranstaltungen teilzunehmen oder an von ihm angestrengten Prozessen unter anderem gegen britische Medien. Nachdem er im Mai im Streit um grundsätzlichen Polizeischutz bei seinen Aufenthalten in seinem Heimatland erneut eine juristische Niederlage einstecken musste, hatte Harry gesagt, unter diesen Umständen könne er nicht gemeinsam mit seiner Familie nach Großbritannien reisen.

Bei der Gelegenheit äußerte Harry in einem BBC-Interview zudem die Hoffnung, sich mit der Königsfamilie zu versöhnen. Nach Harrys Angaben spricht Charles nicht mehr mit ihm. Auch das Verhältnis zu seinem älteren Bruder, Kronprinz William, gilt als zerrüttet. Im Juli veröffentlichte die Zeitung "Mail on Sunday" allerdings Fotos von einem mutmaßlichen Treffen von Beratern von Charles und Harry, das sie als erste Etappe einer Annäherung zwischen Vater und Sohn interpretierte.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Sony stellt Verkauf von Roboterhündchen Aibo in Japan ein

Sony stellt den Verkauf seines beliebtes Roboterhündchen Aibo in Japan ein. Die Lagerbestände des aktuellen Modells ERS-1000 würden jedoch noch abverkauft, erklärte der Elektronikkonzern. Dienstleistungen wie technische Unterstützung, Ersatzteile und Abonnements für Onlineclouddienste zur Speicherung von Daten des Roboterhundes würden weiterhin angeboten.

Stuttgarter Feuerwehr rettet vier junge Turmfalken aus heißer Blechverkleidung

Aus einer aufgeheizten Blechverkleidung hat die Feuerwehr in Stuttgart vier junge Turmfalken gerettet. Wie die Einsatzkräfte am Donnerstagabend in der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitteilten, wurden sie am Nachmittag vom Umweltamt angefordert. Die Jungvögel steckten demnach in einem Wohn- und Geschäftshaus hinter einer gut 65 Grad Celsius heißen Blechverkleidung eines Kamins fest.

Polizisten retten in Thüringen Schwanenfamilie von Straße

Polizisten haben im thüringischen Gera eine Schwanenfamilie von einer Straße gerettet. Die zwei Elterntiere und sieben Jungschwäne brachen am Donnerstagmorgen zu einem Spaziergang zwischen Thieschitz und Bad Köstritz auf, wie die Beamten in Gera mitteilten. Dadurch blockierten sie im Berufsverkehr die Straße.

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern: