Deutsche Tageszeitung - Jude Law spielt Putin: Britischer Filmstar hat keine Angst vor Konsequenzen

Jude Law spielt Putin: Britischer Filmstar hat keine Angst vor Konsequenzen


Jude Law spielt Putin: Britischer Filmstar hat keine Angst vor Konsequenzen
Jude Law spielt Putin: Britischer Filmstar hat keine Angst vor Konsequenzen / Foto: © AFP

Filmstar Jude Law spielt in seinem neuen Film Kreml-Chef Wladimir Putin - Angst vor negativen Konsequenzen hat der britische Schauspieler nicht. "Ich hatte keine Angst vor den Auswirkungen", sagte der 52-Jährige am Sonntag vor der Premiere bei den Filmfestspielen von Venedig. Er habe großes Vertrauen in Regisseur Olivier Assayas gehabt, das Drehbuch sei "intelligent" und "nuanciert" und der Film strebe "keine Kontroverse um der Kontroverse willen" an.

Textgröße ändern:

Um den jungen Putin in der Romanverfilmung "The Wizard of the Kremlin" (deutscher Buchtitel: "Der Magier im Kreml") glaubwürdig zu verkörpern, hat Law Judo gelernt und bei den Dreharbeiten eine Perücke getragen. "Es ist erstaunlich, was man mit einer guten Perücke alles machen kann", witzelte er bei der Pressekonferenz in Venedig. Er habe sich zur Vorbereitung auf die Rolle aber auch "obsessiv" Videoaufnahmen von Putin angesehen.

Der Film des französischen Regisseurs Assayas konkurriert im Hauptwettbewerb des Festivals mit 20 anderen Filmen um den Goldenen Löwen. Die Preisverleihung ist am kommenden Samstag.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet

Die Schriftstellerin Christine Wunnicke ist mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Wunnicke erhielt den seit 75 Jahren bestehenden Preis am Samstag im Staatstheater Darmstadt. Die 60-Jährige beschreibt in ihren vielfach ausgezeichneten Romanen außergewöhnliche, historisch verbürgte Figuren und Wissenswelten, die in der ferneren Vergangenheit angesiedelt sind.

Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter

Nachdem Prinz Harrys Frau Meghan bereits vor Jahren geäußerte Kinderporno-Anschuldigungen gegen ihren Vater öffentlich gemacht hat, wird offenbar geprüft, ob die britischen Ermittler die Vorwürfe ausreichend untersucht haben. Die Metropolitan Police in London bestätigte am Samstag, dass sie 2019 "einen Brief mit einer Reihe von Vorwürfen zu mutmaßlichen Verstößen außerhalb des Vereinigten Königreichs" erhalten habe. Davon seien Meghan und Harry, nicht aber andere Ermittlungsbehörden in Kenntnis gesetzt worden.

Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung

Verdacht auf Brandstiftung: Das für Adolf Hitler gebaute Kehlsteinhaus im früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg ist in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten in Berchtesgaden dauerten am Samstagvormittag noch an, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand, eine "verdächtige Person" wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen

Großbrand am früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Das vor dem Zweiten Weltkrieg für Adolf Hitler als Repräsentationsgebäude gebaute Kehlsteinhaus ist in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten liefen "auf Hochtouren", teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstagmorgen mit. Verletzt wurde demnach niemand, eine "verdächtige Person" wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

Textgröße ändern: