Deutsche Tageszeitung - Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit ab Anfang 2026 wegen Vergewaltigung vor Gericht

Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit ab Anfang 2026 wegen Vergewaltigung vor Gericht


Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit ab Anfang 2026 wegen Vergewaltigung vor Gericht
Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit ab Anfang 2026 wegen Vergewaltigung vor Gericht / Foto: © NTB/AFP/Archiv

Der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit muss sich Anfang nächsten Jahres wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen Marius Borg Hoiby finde vom 3. Februar bis 13. März statt, teilte das Gericht in Oslo am Dienstag mit. Dem 28-Jährigen drohen bis zu zehn Jahre Haft.

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Hoiby war am 18. August wegen vierfacher Vergewaltigung und 28 weiterer Straftaten angeklagt worden, bei denen es vor allem um Misshandlung ehemaliger Freundinnen ging. Insgesamt gelten sieben Frauen als Opfer, unter ihnen Hoibys Ex-Freundin Nora Haukland und die Künstlerin Linni Meister.

Hoiby war am 4. August 2024 in Oslo wegen mutmaßlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung in der Wohnung seiner damaligen Freundin festgenommen worden. Wenige Tage nach seiner Festnahme gestand er, die Frau nach einem Streit "unter dem Einfluss von Alkohol und Kokain" körperlich angegriffen und Gegenstände in ihrer Wohnung zerstört zu haben. Hoiby räumte zudem ein, unter "psychischen Problemen" zu leiden und seit langem Suchtprobleme zu haben. Der Skandal versetzte der norwegischen Monarchie einen schweren Schlag.

Hoiby ist der älteste Sohn von Mette-Marit, der Frau von Norwegens Kronprinz Haakon. Die beiden hatten 2001 geheiratet, Hoiby stammt aus einer früheren Beziehung Mette-Marits. Er wuchs zusammen mit den beiden gemeinsamen Kindern des Kronprinzenpaares - Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus - auf. Anders als seine Halbgeschwister bekleidet Hoiby keine offizielle Funktion im norwegischen Königshaus.

(V.Sørensen--DTZ)

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