Deutsche Tageszeitung - Auf Gelände von Chemiekonzern: Weltkriegsbombe in Brandenburg entschärft

Auf Gelände von Chemiekonzern: Weltkriegsbombe in Brandenburg entschärft


Auf Gelände von Chemiekonzern: Weltkriegsbombe in Brandenburg entschärft
Auf Gelände von Chemiekonzern: Weltkriegsbombe in Brandenburg entschärft / Foto: © AFP/Archiv

Auf dem Gelände des Chemiekonzerns BASF im brandenburgischen Schwarzheide ist am Mittwoch eine Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Die zwei Zünder der Bombe wurden bis kurz nach Mittag ausgebaut, wie die Stadt mitteilte. Für die Entschärfung hatten rund 350 Anwohner ihre Wohnungen verlassen müssen. Auch die Bundesstraße 169, eine Bahnstrecke und eine Anschlussstelle der Autobahn 13 waren zeitweise gesperrt.

Textgröße ändern:

Die Sperrungen sollten nach der Entschärfung aufgehoben werden. Die 250-Kilogramm-Bombe von US-Bauart war vor rund zwei Wochen auf dem BASF-Werksgelände entdeckt worden. Es handelte sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Zeitweise waren fast 150 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr im Einsatz.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Christine Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet

Die Schriftstellerin Christine Wunnicke ist mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet worden. Wunnicke erhielt den seit 75 Jahren bestehenden Preis am Samstag im Staatstheater Darmstadt. Die 60-Jährige beschreibt in ihren vielfach ausgezeichneten Romanen außergewöhnliche, historisch verbürgte Figuren und Wissenswelten, die in der ferneren Vergangenheit angesiedelt sind.

Londoner Polizei leitete Vorwürfe gegen Meghans Vater nicht an andere Behörden weiter

Nachdem Prinz Harrys Frau Meghan bereits vor Jahren geäußerte Kinderporno-Anschuldigungen gegen ihren Vater öffentlich gemacht hat, wird offenbar geprüft, ob die britischen Ermittler die Vorwürfe ausreichend untersucht haben. Die Metropolitan Police in London bestätigte am Samstag, dass sie 2019 "einen Brief mit einer Reihe von Vorwürfen zu mutmaßlichen Verstößen außerhalb des Vereinigten Königreichs" erhalten habe. Davon seien Meghan und Harry, nicht aber andere Ermittlungsbehörden in Kenntnis gesetzt worden.

Großbrand im Kehlsteinhaus am Obersalzberg: Verdacht auf Brandstiftung

Verdacht auf Brandstiftung: Das für Adolf Hitler gebaute Kehlsteinhaus im früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg ist in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten in Berchtesgaden dauerten am Samstagvormittag noch an, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim mitteilte. Verletzt wurde demnach niemand, eine "verdächtige Person" wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Früheres Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Großbrand am Kehlsteinhaus - Verdächtiger festgenommen

Großbrand am früheren Nazi-Sperrgebiet Obersalzberg: Das vor dem Zweiten Weltkrieg für Adolf Hitler als Repräsentationsgebäude gebaute Kehlsteinhaus ist in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten liefen "auf Hochtouren", teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Samstagmorgen mit. Verletzt wurde demnach niemand, eine "verdächtige Person" wurde festgenommen. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.

Textgröße ändern: