Deutsche Tageszeitung - Dritter Todestag der Queen: Prinz Harry besucht Grab auf Schloss Windsor

Dritter Todestag der Queen: Prinz Harry besucht Grab auf Schloss Windsor


Dritter Todestag der Queen: Prinz Harry besucht Grab auf Schloss Windsor
Dritter Todestag der Queen: Prinz Harry besucht Grab auf Schloss Windsor / Foto: © AFP/Archiv

Der britische Prinz Harry hat am dritten Todestag der Queen das Grab seiner Großmutter Königin Elizabeth II. auf Schloss Windsor besucht. Der jüngere Sohn von König Charles III. habe am Montag einen Kranz an dem Grab niedergelegt, teilte ein Sprecher des Prinzen mit. Über ein angebliches Versöhungstreffen mit seinem Vater wurde zunächst nichts bekannt. Der Sprecher sagte lediglich, Harry habe das Grab der Queen alleine besucht.

Textgröße ändern:

Der in den USA lebende Harry war in seine Heimat gereist, um am Montagabend an einer Preisverleihung in London teilzunehmen. Anlass der Gala ist das 20-jährige Jubiläum der WellChild Awards, mit denen die namensgebende Hilfsorganisation schwerkranke Kinder würdigt. Der 40-jährige Harry ist seit 17 Jahren Schirmherr der Organisation. Am Dienstag sind weitere offizielle Termine im nordenglischen Nottingham geplant.

Vor seiner Ankunft war in Großbritannien aber vor allem über ein mögliches Versöhnungstreffen mit seinem Vater König Charles III. spekuliert worden. Harry und seine Frau Meghan hatten sich 2020 im Streit mit der britischen Königsfamilie von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. Sie leben mit ihren Kindern Archie und Lilibet in Meghans Heimat Kalifornien.

Harry hatte zuletzt über seinen Vater gesagt, dieser spreche nicht mehr mit ihm. Auch das Verhältnis zu seinem älteren Bruder, Kronprinz William, gilt als zerrüttet. Im Mai äußerte Harry in einem BBC-Interview allerdings die Hoffnung, sich mit der Königsfamilie zu versöhnen.

Ob sich bei seinem Besuch in Großbritannien die Gelegenheit dazu bietet, war indes unklar: Prinz William hatte am Montag einen Termin außerhalb von London, König Charles III. war am Wochenende noch in Schottland.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Keine Hoffnung mehr: Vor Wismar festliegender Wal wird laut Experten sterben

Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der Ostsee vor der Insel Poel bei Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch in Wismar bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD). Es sei nun die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen". Es bestehe inzwischen keine Hoffnung mehr.

Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit

Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlichen Fahrens unter Drogeneinfluss will Golf-Superstar Tiger Woods seine Karriere vorerst auf Eis legen und sich um seine gesundheitlichen Probleme kümmern. "Ich kenne und verstehe den Ernst der Lage, in der ich mich heute befinde", erklärte Woods am Dienstag (Ortszeit). Daher nehme er eine Auszeit, "um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren" und damit eine "dauerhafte Genesung" zu erreichen.

Eurojackpot in Höhe von gut 70 Millionen Euro geht nach Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen hat ein Glückspilz den Eurojackpot geknackt und mehr als 70 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Dienstag mitteilte, hatte der Sieger oder die Siegerin in der Gewinnklasse eins die richtigen Gewinnzahlen 5, 15, 18, 20 und 35 sowie die Eurozahlen 7 und 8. Er oder sie hat damit 70.718.366,90 Euro gewonnen.

Britischer König Charles III. reist Ende April in USA - Trump: "Fantastisch"

Der britische König Charles III. wird Ende April in die USA reisen. Wie der Buckingham-Palast am Dienstag mitteilte, sollen mit dem Besuch "die historischen Verbindungen und die moderne bilaterale Beziehung zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten" gewürdigt werden. Es ist der erste Staatsbesuch von König Charles III. in den USA seit seiner Thronbesteigung im September 2022. US-Präsident Donald Trump begrüßte die Ankündigung.

Textgröße ändern: