Deutsche Tageszeitung - Britische Königin Camilla sagt wegen Erkältung Teilnahme an Trauerfeier ab

Britische Königin Camilla sagt wegen Erkältung Teilnahme an Trauerfeier ab


Britische Königin Camilla sagt wegen Erkältung Teilnahme an Trauerfeier ab
Britische Königin Camilla sagt wegen Erkältung Teilnahme an Trauerfeier ab / Foto: © AFP/Archiv

Nur wenige Stunden vor der Ankunft von US-Präsident Donald Trump zu seinem zweiten Staatsbesuch in Großbritannien hat sich Königin Camilla krankgemeldet. Mit "großem Bedauern" habe die Königin ihre Teilnahme an der Trauerfeier für die Anfang September gestorbene Herzogin von Kent am Dienstagnachmittag abgesagt, teilte der Buckingham-Palast mit. Die 78-jährige Camilla müsse sich von einer "aktuten Nasennebenhöhlenentzündung" erholen, erklärte ein Palast-Sprecher. Am Mittwoch will Camilla aber am Empfang für Trump teilnehmen.

Textgröße ändern:

Katharine, die Herzogin von Kent, war am 4. September im Alter von 92 Jahren im Londoner Kensington-Palast gestorben. Seit dem Tod von Königin Elizabeth II. im Jahr 2022 war die Herzogin das älteste Mitglied der Königsfamilie. Die Trauerfeier findet am Dienstag in der katholischen Westminster Cathedral in London statt. Neben König Charles III. haben auch Thronfolger Prinz William und Prinzessin Kate zugesagt.

Ab Mittwoch, wenn der Staatsbesuch des am Dienstagabend in London landenden US-Präsidenten offiziell beginnt, haben König Charles III. und Königin Camilla ein volles Programm: Wenn Trump gegen Mittag feierlich auf Schloss Windsor begrüßt wird, soll nach derzeitigem Stand auch Camilla dabei sein. Anschließend stehen noch eine gemeinsame Kutschfahrt und ein Staatsbankett an. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, hofft die erkrankte Königin darauf, an allen Terminen teilnehmen zu können.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus

Die bei vielen Touristen beliebten Kutschfahrten durch den Central Park in New York soll es bald nicht mehr geben: Der Stadtrat der US-Ostküstenmetropole stimmte am Donnerstag dafür, die Pferdekutschen im Park zu verbieten und damit eine alte Tradition zu beenden. Wenn Bürgermeister Zohran Mamdani, ein Befürworter des Verbots, das Gesetz unterschreibt, tritt es im Juni 2028 in Kraft.

50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt

Ein zuvor nie öffentlich ausgestelltes Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet ist am Donnerstagabend in Paris zum Rekordpreis von 50 Millionen Euro versteigert worden. Es ist der höchste Preis, der bei einer Versteigerung eines Kunstwerks in Frankreich jemals erzielt wurde, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte. Das Werk dem Titel "Iris" aus dem Spätwerk des Meisters war im Vorfeld auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt worden.

Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof

Der Sacharow-Preis für Menschenrechte geht in diesem Jahr an den von US-Präsident Donald Trump sanktionierten Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Das Europäische Parlament würdige den Einsatz des Gerichtshofs für das Völkerrecht, sagte Parlamentspräsidentin Roberta Metsola am Donnerstag in Straßburg. Der Preis wird am 16. Dezember in Straßburg verliehen.

Bedroht durch trockengelegte Auen: Gelbe Wiesenraute ist Blume des Jahres 2027

Die Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum) ist die Blume des Jahres 2027. Das gab die Loki Schmidt Stiftung am Donnerstag in Hamburg bekannt. Sie vergibt die Auszeichnung seit 1980. Die Gelbe Wiesenraute werde auf der sogenannten Vorwarnliste der Roten Liste Deutschlands geführt und stehe damit stellvertretend für eine Natur, die dringend Schutz brauche, hieß es von der Stiftung.

Textgröße ändern: