Deutsche Tageszeitung - Spanische Justiz weist Missbrauchsklage gegen Julio Iglesias ab

Spanische Justiz weist Missbrauchsklage gegen Julio Iglesias ab


Spanische Justiz weist Missbrauchsklage gegen Julio Iglesias ab
Spanische Justiz weist Missbrauchsklage gegen Julio Iglesias ab / Foto: © AFP/Archiv

Die spanische Justiz hat eine Klage gegen Schlagersänger Julio Iglesias wegen Vorwürfen der sexuellen Gewalt aus formalen Gründen abgewiesen. Mangels Zuständigkeit seien die Vorermittlungen in dem Fall eingestellt, erklärte die Staatsanwaltschaft in Madrid am Freitag.

Textgröße ändern:

Eine frühere Hausangestellte und eine Physiotherapeutin hatten Iglesias in einer Anfang des Monats eingereichten Klage sexuelle Übergriffe vorgeworfen. Der 82-Jährige weist die Vorwürfe zurück.

Da die vorgeworfenen Taten sich in Iglesias' Anwesen in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas abgespielt haben sollen und weder die Klägerinnen noch der Beklagte in Spanien lebten, seien die spanischen Behörden nicht für eine Strafverfolgung zuständig, erklärte die Staatsanwaltschaft in ihrer Entscheidung.

Iglesias ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sänger der Welt. In seiner Karriere veröffentlichte er 80 Alben und verkaufte hunderte Millionen von Tonträgern. Der für seine romantischen Balladen bekannte Spanier pflegte ein Image als "Latin Lover" und arbeitete mit US-Stars wie Diana Ross und Stevie Wonder zusammen.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

68. Wiener Opernball mit Sharon Stone und Polit-Prominenz

In Wien findet am Donnerstagabend (20.00 Uhr) der 68. Opernball statt. Das gesellschaftliche Ereignis ist nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA restlos ausverkauft, als Gäste werden auch Hollywood-Star Sharon Stone und "Die Nanny"-Darstellerin Fran Drescher erwartet. Die Polit-Prominenz ist demnach unter anderen durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturminister und Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger vertreten.

Schauspieler Harris Dickinson fühlt sich in Heimatstadt London "geerdet"

Der britische Schauspieler Harris Dickinson, der gerade in der Rolle von John Lennon vor der Kamera steht, fühlt sich in seiner Heimatstadt London am wohlsten. "Ich habe das Gefühl, dass London mich geerdet hält", sagte der 29-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe dort meine Freunde, meine Familie, meine kleine Welt", fügte er hinzu.

Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von Machtwechsel in Heimatland

Irans frühere Kaiserin Farah Pahlavi träumt von einem Machtwechsel in ihrem Heimatland. "Wenn es tatsächlich passieren sollte, ich weiß gar nicht, was ich zuerst machen würde – doch, ich würde meinen nackten Fuß auf die iranische Erde setzen, mich dann hinknien und die Erde küssen", sagte die 87-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Mitteilung vom Mittwoch. "Das wäre ein großer Tag."

Treffen mit De-facto-Herrscher und Fußball: Prinz William besucht Riad

Videospiele, Fußball und ein Kaffeeklatsch: Prinz William hat bei seinem Besuch in Riad am Dienstag eine Vielzahl von Terminen abgespult. Auf dem Programm des für sein Engagement für Umweltfragen bekannten britischen Thronfolgers stand zudem ein Besuch der historischen Stadt Al-Ula. William war am Montagabend in Saudi-Arabien eingetroffen, er wurde von Kronprinz Mohammed bin Salman empfangen.

Textgröße ändern: