Deutsche Tageszeitung - Norwegens König Harald V. wegen Infektion in Krankenhaus auf Teneriffa eingeliefert

Norwegens König Harald V. wegen Infektion in Krankenhaus auf Teneriffa eingeliefert


Norwegens König Harald V. wegen Infektion in Krankenhaus auf Teneriffa eingeliefert
Norwegens König Harald V. wegen Infektion in Krankenhaus auf Teneriffa eingeliefert / Foto: © NTB/AFP/Archiv

Norwegens König Harald V. ist auf der spanischen Insel Teneriffa wegen einer Infektion und Dehydrierung in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Zustand des 89-Jährigen sei "den Umständen entsprechend zufriedenstellend", teilte der Königspalast am Dienstag mit. Harald V. und Königin Sonja verbringen derzeit ihren Winterurlaub auf Teneriffa.

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Harald V. ist seit 1991 König von Norwegen und derzeit der älteste amtierende Monarch Europas. Vor zwei Jahren musste er während einer Privatreise nach Malaysia ebenfalls wegen einer Infektion im Krankenhaus behandelt werden. Kurz darauf wurde ihm ein Herzschrittmacher eingesetzt.

Der Monarch hatte bereits in den Jahren zuvor immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Eine Abdankung lehnte Harald V. jedoch stets ab und verwies darauf, dass er vor dem Parlament einen Eid auf Lebenszeit geschworen habe.

Das norwegische Königshaus hat derzeit mit mehreren Skandalen zu kämpfen. Ende Januar war bekannt geworden, dass Kronprinzessin Mette-Marit jahrelang Kontakt zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein pflegte und mindestens tausend Mal in den Ermittlungsakten zum Fall Epstein vorkommt.

Anfang Februar begann zudem ein Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung, Marius Borg Hoiby.

Die Beliebtheit des norwegischen Königshauses sank wegen der Skandale auf einen Tiefpunkt. Nur 60 Prozent der Norweger äußerten laut einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage des Senders NRK eine positive Meinung über die königliche Familie. Dies ist ein Rückgang um zehn Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Die schlechten Umfragewerte betreffen aber nicht den König selbst, der nach wie vor äußerst beliebt bei den Norwegern ist.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

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