Deutsche Tageszeitung - Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt - "Es tut gut"

Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt - "Es tut gut"


Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt - "Es tut gut"
Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt - "Es tut gut" / Foto: © AFP/Archiv

Die Schauspielerin und Moderatorin Désirée Nosbusch hat die letzten Dinge geregelt. "Ich habe das alles geregelt", sagte die 61-Jährige der "Augsburger Allgemeinen" von Montag. "Wenn mir morgen etwas passieren sollte – was ich natürlich nicht hoffe –, dann möchte ich meinen liebsten Menschen keine Unordnung hinterlassen."

Textgröße ändern:

Ihrer Meinung nach solle sich in einem Moment der Trauer niemand fragen müssen, wie sie beerdigt werden sollte. "Deshalb habe ich vor etwa eineinhalb Jahren alles festgelegt. Meine Kinder wissen, was ich mir wünsche", sagte Nosbusch.

Es sei geklärt, was mit ihrem Hund geschehe und wie ihre Beerdigung aussehen solle. "Es tut gut, das einmal niederzuschreiben. Dann ist es aus dem Kopf." Vor allem aber entlaste es die Kinder und Hinterbliebenen. "Sie müssen in ihrem Schmerz keine Entscheidungen treffen, von denen sie nicht wissen, ob sie in meinem Sinne wären."

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Wal-Rettung verzögert sich - Helfer schauen dem Tier ins Maul

Die private Rettungsaktion für den an der Ostseeküste festliegenden Wal ist am Samstag in die entscheidende Phase getreten. Von einem Schwimmbagger aus sollte mit Hilfe einer Pumpe der Sand unter dem Meeressäuger weggespült werden, um das Tier anschließend anheben und abschleppen zu können. Auflagen der Behörden hatten nach Angaben der privaten Rettungsinitiative die Aktion zunächst verzögert.

Wal-Rettung verzögert sich weiter - Initiative erhebt Vorwürfe gegen Behörden

Auflagen der Behörden haben nach Angaben der privaten Rettungsinitiative am Samstag die Rettung des seit Wochen an der Ostseeküste festliegenden Wals weiter verzögert. Ihnen würden "ständig neue Steine in den Weg gelegt", sagte die Sprecherin der Initiative, Karin Walter-Mommert, der Nachrichtenagentur AFP. So würden immer neue Genehmigungen etwa für an der Aktion beteiligte Ärzte angefordert. Dadurch gehe der Initiative wertvolle Zeit verloren. "Es ist sehr, sehr beschwerlich."

Stadion in Polen sagt nach Kritik von Kulturministerium Konzert von Kanye West ab

Ein Stadion im Süden Polens hat ein für Juni geplantes Konzert des wegen antisemitischer Äußerungen umstrittenen US-Rappers Kanye West abgesagt. Das für den 19. Juni im Stadion Superauto.pl Silesian geplante Konzert "wird aus formellen und rechtlichen Gründen nicht stattfinden", teilte der Direktor des Stadions, Adam Strzyzewski, am Freitag auf der Website des Stadions mit.

Salvini scheitert mit Verleumdungsklage gegen Bestseller-Autor Saviano

Ein italienisches Gericht hat Bestseller-Autor Roberto Saviano von Verleumdungsvorwürfen des rechtsgerichteten Vize-Ministerpräsidenten Matteo Salvini freigesprochen. Die Richter hätten in ihrem Urteil am Donnerstag entschieden, dass Saviano mit einem Kommentar über Salvini im Internet nur sein "Recht auf politische Kritik in legaler Art und Weise ausgeübt" habe, sagte sein Anwalt Antonio Nobile am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: