Deutsche Tageszeitung - Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille

Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille


Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille
Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Nachdem Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit seiner Sonnenbrille international für Aufsehen gesorgt hat, zeigt sich nun auch seine Frau Brigitte mit getönten Gläsern. Die Première Dame sei am vergangenen Freitag am linken Auge an der Netzhaut operiert worden, hieß es am Dienstag in ihrem Umfeld. Der Eingriff sei geplant gewesen und gut verlaufen.

Textgröße ändern:

Die Zeitschrift "Paris Match" veröffentlichte unterdessen ein Video, in dem Brigitte Macrons Tochter Laurence Auzière zu sehen ist, die am Rande einer Modenschau in Paris einen Videoanruf von ihrer Mutter bekommt. Auf dem Handy-Bildschirm ist die Première Dame mit einem schwarzen Kleid und einer blau getönten Sonnenbrille zu sehen. Es ist zu hören, dass sie eine "Operation" erwähnt.

Brigitte Macron habe eigentlich auch zu der Modenschau in die Pariser Villa kommen wollen, in der Laurence Auzière derzeit mehrere ihrer Kunstwerke ausstellt, berichtete "Paris Match". "Sie darf derzeit das Haus nicht verlassen", erklärt Laurence Auzière, die älteste Tochter der 72-jährigen Brigitte Macron.

Emmanuel Macron hatte seine Sonnenbrille ebenfalls wegen eines Augenproblems getragen. Ihm war während eines Fluges ein Äderchen im Auge geplatzt. Bei einem Termin auf einem Luftwaffenstützpunkt in Südfrankreich hatte er sich für das "unschöne Aussehen" seines Auges entschuldigt und von einem "Auge des Tigers" gesprochen.

Später trug er während einer markigen, auf Englisch gehaltenen Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos eine verspiegelte Pilotenbrille, was zu zahlreichen Kommentaren führte, unter anderem von US-Präsident Donald Trump. Manche zogen auch einen Vergleich zum früheren Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der nach einem Sturz ein blaues Auge mit einer an Piratenlook erinnernden Augenklappe verbarg. Ein Foto des sonnenbebrillten Macrons war am Tag nach seiner Davos-Rede auf zahlreichen Titelseiten internationaler Medien zu sehen.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Polizisten retten Entenküken von Bundesstraße in Baden-Württemberg

Polizisten haben zehn Entenküken von einer Bundesstraße in Baden-Württemberg gerettet. Die Tiere wurden wohlbehalten einer Hilfsorganisation übergeben, wie die Polizei in Kehl am Montag mitteilte. Demnach fand sich der Einsatz am Freitag auf der B28 bei Kehl statt.

Weltkriegsbombe in Köln entschärft: 4400 Menschen und Klinik betroffen

In Köln-Lindenthal ist am Montag eine tausend Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entschärft worden. Mehr als 4400 Menschen waren von Evakuierungen betroffen, wie die Stadt mitteilte. Auch ein Krankenhaus musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Nach der Entschärfung konnten zunächst nicht sofort alle Sperrungen aufgehoben werden. Hintergrund waren rund hundert notwendige Krankentransporte, für die weiterhin freie Straßen benötigt wurden.

Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg

Nach mehreren Fällen verletzter und getöteter Tauben in Freiburg hat die Polizei einen 65-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, waren im Freiburger Stadtteil Stühlinger mehrfach Tauben aufgefallen, die mit "injektionsnadelähnlichen Geschossen" verletzt worden waren. Weitere Tiere seien durch Luftdruckmunition verletzt oder getötet worden.

Hantavirus: Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

Zwei Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" - eine Französin und ein US-Bürger - sind nach Verlassen des Schiffs positiv auf das Hantavirus getestet worden. Die letzten 22 noch an Bord verbliebenen Passagiere sollten am Montag in die Niederlande geflogen werden, wie die spanische Regierung mitteilte. Vier am Sonntag ausgeflogene deutsche Passagiere wurden unterdessen von Frankfurt am Main nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen gebracht.

Textgröße ändern: