Deutsche Tageszeitung - Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"

Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"


Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen"
Schmähpreis Goldene Himbeere für "Krieg der Welten" und "Schneewittchen" / Foto: © AFP/Archiv

Ungeliebte Ehre: Die Neuauflagen von "Krieg der Welten" und "Schneewittchen" sind in Los Angeles mit Goldenen Himbeeren ausgezeichnet worden - den jedes Jahr vor den Oscars verliehenen Film-Schmähpreisen. Beide Werke erhielten am Samstag mehrere Auszeichnungen und waren damit die "Top-Gewinner" der Preisverleihung.

Textgröße ändern:

Bei "Schneewittchen" empörten sich die Organisatoren unter anderem über die computergenerierten Zwerge. Der Preis für den schlechtesten Nebendarsteller gehe "an alle sieben künstlichen Zwerge", hieß es bei der traditionellen Verleihung der "Razzies". Die Zwerge seien "furchterregend, ja geradezu erschreckend und grell unecht".

"Krieg der Welten" wurde seinerseits zum schlechtesten Film des Jahres 2025 gekürt. Hauptdarsteller Ice Cube wurde als schlechtester Schauspieler ausgezeichnet.

Der Schmähpreis Goldene Himbeere wird jedes Jahr am Vortag der Oscar-Verleihung als Parodie auf die weltweit begehrteste Filmtrophäe vergeben. Die Preisträgerinnen und Preisträger erscheinen allerdings fast nie persönlich, um ihre Trophäen abzuholen.

Die diesjährigen Oscars werden am Sonntag in Hollywood verliehen. Mit den meisten Nominierungen geht der Vampir-Horrorfilm "Blood & Sinners" ins Rennen. Der Film von US-Regisseur Ryan Coogler ist in 16 Kategorien nominiert, ein Rekord in der Geschichte der Oscars. Viele Experten rechnen allerdings damit, dass der satirische Action-Thriller "One Battle After Another" als bester Film ausgezeichnet wird.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Polizisten retten Entenküken von Bundesstraße in Baden-Württemberg

Polizisten haben zehn Entenküken von einer Bundesstraße in Baden-Württemberg gerettet. Die Tiere wurden wohlbehalten einer Hilfsorganisation übergeben, wie die Polizei in Kehl am Montag mitteilte. Demnach fand sich der Einsatz am Freitag auf der B28 bei Kehl statt.

Weltkriegsbombe in Köln entschärft: 4400 Menschen und Klinik betroffen

In Köln-Lindenthal ist am Montag eine tausend Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entschärft worden. Mehr als 4400 Menschen waren von Evakuierungen betroffen, wie die Stadt mitteilte. Auch ein Krankenhaus musste aus Sicherheitsgründen geräumt werden. Nach der Entschärfung konnten zunächst nicht sofort alle Sperrungen aufgehoben werden. Hintergrund waren rund hundert notwendige Krankentransporte, für die weiterhin freie Straßen benötigt wurden.

Tauben mit Nadeln verletzt und getötet: Ermittlungen gegen 65-Jährigen in Freiburg

Nach mehreren Fällen verletzter und getöteter Tauben in Freiburg hat die Polizei einen 65-jährigen Tatverdächtigen ermittelt. Wie die örtliche Polizei am Montag mitteilte, waren im Freiburger Stadtteil Stühlinger mehrfach Tauben aufgefallen, die mit "injektionsnadelähnlichen Geschossen" verletzt worden waren. Weitere Tiere seien durch Luftdruckmunition verletzt oder getötet worden.

Hantavirus: Zwei Passagiere nach Evakuierung von Kreuzfahrtschiff positiv getestet

Zwei Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "Hondius" - eine Französin und ein US-Bürger - sind nach Verlassen des Schiffs positiv auf das Hantavirus getestet worden. Die letzten 22 noch an Bord verbliebenen Passagiere sollten am Montag in die Niederlande geflogen werden, wie die spanische Regierung mitteilte. Vier am Sonntag ausgeflogene deutsche Passagiere wurden unterdessen von Frankfurt am Main nach Berlin, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen gebracht.

Textgröße ändern: