Deutsche Tageszeitung - Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant

Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant


Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant
Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant / Foto: © AFP

Der seit Wochen vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal ist in den Frachtkahn geschwommen, mit dem er aufs offene Meer gebracht werden soll. Auf Livebildern war am Dienstag zu sehen, wie Helfer das Tier in die sogenannte Barge dirigierten. Später soll der schwer angeschlagene Wal in dem Kahn in Richtung Nordsee oder Atlantik geschleppt werden.

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Bei der von zwei Unternehmern finanzierten Privatinitiative handelt es sich um einen letzten Rettungsversuch für den von Experten schon aufgegebenen Meeressäuger. Das Drama um den Wal wird im In- und Ausland mit großer Anteilnahme verfolgt. Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, zudem verfing er sich in Netzen. Seit vier Wochen lag er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht auf Grund.

(V.Sørensen--DTZ)

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Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen

Das Drama um den Buckelwal nähert sich seinem Ende: Das wochenlang vor der Ostseeinsel Poel liegende Tier ist am Dienstag in den Frachtkahn geschwommen, mit dem es aufs offene Meer gebracht werden soll. Auf Livebildern war zu sehen, wie Helfer den Wal in die sogenannte Barge dirigierten. Am Abend, "wenn die See ruhiger wird, wird er seine Reise antreten in Richtung Nordsee - und dann kommt er in seine heimatlichen Gefilde zurück", kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) vor Journalisten an.

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