Deutsche Tageszeitung - US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue

US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue


US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue
US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue / Foto: © AFP

Ein Geistlicher in den USA hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er heftig kritisiert worden war. Er sei "verblüfft" darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem "Goldenen Kalb" oder "Götzendienst" in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte der evangelikale Pastor Mark Burns am Freitag im Onlinedienst X.

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Burns, ein Verbündeter des 79-jährigen Präsidenten, hatte am Mittwoch eine Zeremonie zur Einweihung der Statue auf dem Gelände des Golfclubs Doral geleitet. Die Statue zeigt Trump mit erhobener Faust - seine berühmte Geste, die nach einem Attentatsversuch auf ihn im Juli 2024 auf einem Foto verewigt wurde.

"Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Dies ist kein Goldenes Kalb", erklärte Burns. "Wir verehren den Herrn Jesus Christus und nur ihn allein" betonte er. "Ehre ist keine Anbetung. Respekt ist keine Götzenverehrung."

Laut dem Alten Testament schufen sich die Israeliten während Moses' Abwesenheit ein Kalb aus Gold und beteten dieses als "Ersatz-Gott" an. Dies zog den Zorn Gottes auf sich. Die Zehn Gebote verbieten Götzendienst explizit.

Die von Kryptowährungsunternehmern und Trump-Anhängern finanzierte, 4,6 Meter hohe Bronzestatue ist komplett mit Blattgold überzogen. Ihr Schöpfer, Alan Cottrill, musste eigenen Angaben zufolge viele Monate auf das Geld dafür warten. Vor zwei Wochen habe er dann endlich den vollen Betrag erhalten, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. "Am nächsten Tag habe ich die Statue in Florida aufgestellt. Und nein, ich wurde nicht zur Einweihung eingeladen", betonte Cottrill.

(M.Dorokhin--DTZ)

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