Deutsche Tageszeitung - Rund 30.000 Betroffene: Tonnenschwere Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft

Rund 30.000 Betroffene: Tonnenschwere Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft


Rund 30.000 Betroffene: Tonnenschwere Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft
Rund 30.000 Betroffene: Tonnenschwere Weltkriegsbombe in Pforzheim entschärft / Foto: © AFP/Archiv

Rund 30.000 Menschen haben am Sonntag in Pforzheim wegen der Entschärfung einer fast zwei Tonnen schweren Weltkriegsbombe ihre Häuser verlassen müssen. Nach Angaben der baden-württembergischen Stadt machten Experten des Kampfmittelräumdiensts den Blindgänger am Sonntagnachmittag unschädlich, die Betroffenen konnten rund sieben Stunden nach Evakuierungsbeginn zurück. Geräumt werden mussten unter anderem auch mehrere Pflegeheime.

Textgröße ändern:

Ebenfalls betroffen war der Hauptbahnhof der Stadt mit insgesamt rund 130.000 Einwohnern. Rund um mit rund 1,4 Tonnen Sprengstoff gefüllte Bombe galt laut Behörden aufgrund des großen Detonationspotenzials ein Sperrradius von eineinhalb Kilometern, in dem unter anderem Teile der Innenstadt lagen. Die Stadtverwaltung bezifferte die Zahl der Menschen in dem Evakuierungsgebiet auf etwa 27.000 bis 30.000.

Die Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten gefunden worden, seither liefen die Vorbereitungen zur Entschärfung. Es handelte sich um eine sogenannte Luftmine des Typs HC4000, die zu den größten im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Sprengbomben gehörte. Zahlreiche Städte waren in dessen Verlauf massiv aus der Luft bombadiert worden, bis heute werden im Untergrund etwa bei Bauarbeiten noch Blindgänger gefunden.

(W.Uljanov--DTZ)

Empfohlen

Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein

In einem vierstündigen Einsatz hat die Feuerwehr im niedersächsischen Celle vier Waschbären aus einem Schornstein geholt. Die Helfer wurden nach eigenen Angaben am Sonntag zunächst darüber informiert, dass womöglich ein Marder hinabgestürzt sei. "Vor Ort stellte sich dann heraus: Es war kein Marder, sondern ein Waschbär - und der Waschbär war nicht allein", hieß es.

London: US-Sänger Chris Brown räumt Schlägerei ein - und entgeht so Prozess

Der US-Sänger Chris Brown hat sich am Freitag vor einem Londoner Gericht schuldig bekannt, sich im Februar 2023 an einer Schlägerei in einem Nachtclub beteiligt zu haben. Durch das Eingeständnis würden mehrere weitere, ursprünglich gegen ihn erhobene Anklagepunkte fallen gelassen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Demnach wird es keinen eigentlichen Prozess mehr gegen 37-Jährigen geben. Die Strafe soll am 26. Oktober bekannt gegeben werden.

In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger Förde gesichtet

Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Förde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Förde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".

Jürgen Klopp offiziell als neuer Fußball-Bundestrainer vorgestellt

Der deutsche Fußball hat seine Wunschlösung: Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Wie der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Bernd Neuendorf, Freitag in Frankfurt am Main sagte, stimmten die Gremien einstimmig für die Verpflichtung des 59-Jährigen. Dieser will nach dem miserablen Abschneiden bei der Fußball-Weltmeisterschaft nun "tatsächlich jeden Stein umdrehen" - er sieht die Aufgabe als "Höhepunkt meiner Karriere".

Textgröße ändern: