Deutsche Tageszeitung - Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig

Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig


Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig / Foto: © AFP

Oscar-Preisträger Christopher Nolan hat keine Angst davor, dass Künstliche Intelligenz (KI) seine Arbeit als Regisseur überflüssig machen könnte. Er habe noch nie eine Technik erlebt, die an der Wall Street, bei Investoren und bei Tech-Unternehmen so erfolgreich sei, die aber gleichzeitig vom Publikum so sehr abgelehnt werde, sagte Nolan der Nachrichtenagentur AFP in Paris, wo er seinen neuen Film "Die Odyssee" vorgestellt hatte.

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"Junge Leute im Besonderen haben diesen Begriff 'KI-Schmodder' aufgebracht", sagte Nolan. "Es gibt so eine Art Verachtung für KI-Sachen." Die Technik könne zwar ein paar nützliche Werkzeuge hervorbringen, die Vorstellung, dass sie Menschen oder menschliche Kreativität ersetzen könne, "ist für mich Unsinn", sagte er weiter.

Der Regisseur von Kassenschlagern wie "Oppenheimer" oder "The Dark Knight" dreht seine Filme zumeist an authentischen Orten. Sein neuester Streifen mit einem Budget von angeblich 250 Millionen Dollar (knapp 219 Millionen Euro) wurde an verschiedenen Orten am Mittelmeer gedreht. In der Verfilmung des Homer-Epos' spielen Superstars wie unter anderem Matt Damon, Zendaya, Tom Holland oder Anne Hathaway mit.

Nolan wurde vom Tech-Unternehmer Elon Musk und anderen Rechtsaußen-Vertretern dafür kritisiert, dass er die Rolle der Helena von Troja mit der afroamerikanischen Schauspielerin Lupita Nyong'o besetzt hat. Helena galt in der griechischen Mythologie als schönste Frau der Welt.

(G.Khurtin--DTZ)

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