Deutsche Tageszeitung - "Star Wars"-Museum in Los Angeles gewährt vor Eröffnung Einblicke in seine Räume

"Star Wars"-Museum in Los Angeles gewährt vor Eröffnung Einblicke in seine Räume


"Star Wars"-Museum in Los Angeles gewährt vor Eröffnung Einblicke in seine Räume
"Star Wars"-Museum in Los Angeles gewährt vor Eröffnung Einblicke in seine Räume / Foto: © AFP

Knapp drei Wochen vor seiner Eröffnung hat das "Star Wars"-Museum im Beisein von Saga-Schöpfer George Lucas einen ersten Einblick in seine Räume gewährt. Bei der Präsentation in Los Angeles verwies der legendäre "Star Wars"-Erfinder am Mittwoch vor Journalisten auf zahlreiche Hindernisse des von ihm und seiner Ehefrau Mellody Hobson gegründeten Museums für die Kunst des Geschichtenerzählens.

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"Ich bin es gewohnt, das Unmögliche zu tun", sagte der 82-Jährige bei dem Museumsrundgang in der kalifornischen Westküstenmetropole. "Diesmal hätte es mich fast gebrochen."

Lucas erinnerte daran, dass das Projekt fast 20 Jahre in Anspruch genommen hat. Am 22. September ist es nun endlich soweit - dann öffnet das einem Raumschiff ähnelnde Museum seine Türen.

Die Besucher werden zunächst von einem gelben N-1-Sternjäger-Flugzeug aus der ersten Star Wars-Folge "Die dunkle Bedrohung" empfangen, bevor sie in das Universum der Kult-Saga eintauchen. Auf mehr als 9200 Quadratmetern werden in dem futuristischen Gebäude in Los Angeles mehr als 1300 Objekte zu sehen sein, darunter bislang unveröffentlichte Stücke aus der erfolgreichen Science-Fiction-Reihe.

Doch das Museum geht weit über die Kult-Saga hinaus. "Star Wars"-Schöpfer Lucas sieht den Bau vielmehr als "Tempel der Volkskunst".

Die Sammlung umfasst neben nie gezeigten Stücken aus Lucas' Fundus auch Illustrationen von Norman Rockwell und Jessie Willcox Smith sowie Werke von Frida Kahlo. In den mehr als 30 Ausstellungsräumen sind außerdem Werke von Künstlern wie Banksy, Jacob Lawrence und Robert Colescott zu sehen.

Lucas wollte nach eigenen Angaben insbesondere die Arbeit von Illustratoren hervorheben. "Ein Bild hat eine enorme Kraft, ebenso wie die Geschichten", begründete er die Auswahl. "Wenn man sie miteinander verbindet, erschaffen diese beiden Elemente eine Gesellschaft."

Genau deshalb habe er das Museum aufgebaut: "Denn erzählende Kunst schafft eine Gemeinschaft von Menschen mit einem gemeinsamen Wertesystem - und dieses gemeinsame Wertesystem ermöglicht es ihnen, zusammenzuarbeiten, anstatt sich gegenseitig umzubringen."

Die "Krieg der Sterne"-Saga um den intergalaktischen Kampf zwischen Gut und Böse hat Millionen von Fans in aller Welt. Neben den Kunstwerken und Illustrationen werden für sie die in Jahrzehnten gesammelten Produktionsmaterialien von Lucasfilm die eigentliche Attraktion sein.

Neben den Ausstellungsstücken ist aber auch der Bau selbst ein Hingucker. Das ungewöhnliche Design des Museums umfasst ein begrüntes Dach, das mit der umliegenden Landschaft verschmilzt. Das Gebäude soll laut dem Architekten Ma Yansong einen Blick in die Zukunft gewähren - und zugleich die Neugier der Besucher wecken.

(V.Sørensen--DTZ)

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