Deutsche Tageszeitung - "Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab

"Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab


"Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab
"Widow's Bay" und "The Pitt" räumen bei Emmy-Verleihung in Los Angeles ab / Foto: © AFP

Die Horror-Comedy-Serie "Widow's Bay" und das düstere Krankenhausdrama "The Pitt" sind die großen Gewinner bei den Emmys. "Widow's Bay" von Apple TV+ wurde bei der Verleihung der US-Fernsehpreise am Montagabend (Ortszeit) in 14 Kategorien ausgezeichnet, unter anderem für die beste Comedy-Serie und den besten Hauptdarsteller. Als beste Drama-Serie wurde wie schon im vergangenen Jahr "The Pitt" prämiert. Die Trophäe für die beste Mini-Serie ging an "DTF St. Louis"

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"Widow's Bay" handelt von einer abgelegenen Insel in Neuengland, ihren abergläubischen Bewohnern und einem exzentrischen Bürgermeister, gespielt von Matthew Rhys. Mit 14 Auszeichnungen stellte sie einen neuen Rekord für eine Comedy-Serie in einem einzigen Jahr auf.

"The Pitt"-Star Noah Wyle hatte den Emmy bereits im vergangenen Jahr für seine Rolle als leitender Notarzt erhalten. Nun triumphierte der auch aus der legendären Krankenhausserie "Emergency Room - Die Notaufnahme" bekannte Star erneut als bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie.

Er sei in Los Angeles aufgewachsen, sagte Wyle in seiner Dankesrede und fügte hinzu: "Ich bin ein Hollywood-Kind."Er sei mit dem Fernsehen groß geworden, die Kinos seien seine "Tempel" gewesen. Über seine Arbeit sagte er: "Das ist alles, was ich je tun wollte, und das ist der einzige Club, dem ich je beitreten wollte. Danke, dass ihr mich aufgenommen habt."

"The Pitt" war mit 25 Nominierungen ins Rennen gegangen. Die Serie spielt in der Notaufnahme einer Klinik in der früheren US-Stahlhauptstadt Pittsburgh. Wie die viel gelobte Comedy-Serie "Hacks" wird "The Pitt" von der Plattform HBO Max produziert.

Die mit 24 Nominierungen ins Rennen gegangenen fünfte Staffel von "Hacks" ging dagegen weitgehend leer aus. Hauptdarstellerin Jean Smart gewann immerhin einen Emmy für ihre Verkörperung einer Stand-up-Komikerin, die versucht, ihre Karriere wiederzubeleben, und die dabei von ihrer dysfunktionalen Assistentin aus der Generation der Millennials unterstützt wird. Hacks war unter anderem als beste Komödie nominiert gewesen.

Weitere Auszeichnungen gingen an Rita Seehorn, die in der Science-Fiction-Dramaserie "Pluribus" von Apple TV+ brilliert und als beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie ausgezeichnet wurde, und an Allison Janney als beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie für "The Diplomat".

Die Emmys sind für das Fernsehen, was die Oscars für das Kino sind. Die Preisverleihung wurde von der Schauspielerin Mariska Hargitay moderiert.

(Y.Leyard--DTZ)

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