Deutsche Tageszeitung - Italien geht erneut in den Corona-Lockdown

Italien geht erneut in den Corona-Lockdown


Italien geht erneut in den Corona-Lockdown
Italien geht erneut in den Corona-Lockdown / Foto: ©

Angesichts steigender Infektionszahlen sind weite Teile Italiens am Montag erneut in den Corona-Lockdown gegangen: Schulen, Hochschulen, Cafés und Restaurants sind wieder geschlossen. Nur der Außer-Haus-Verkauf bleibt erlaubt. Der Verkauf aller nicht dringend benötigten Produkte wurde gestoppt.

Textgröße ändern:

"Ich finde das total unnötig", beschwerte sich in Rom Café-Besitzer Carlo Lucia. "Sie haben schon dreimal alles geschlossen - und es hat nichts gebracht." Die Regierung in Rom hatte die Maßnahmen am Freitag beschlossen. Sie sollen mindestens bis zum 6. April in Kraft bleiben.

Nach den neuen Regeln wechseln Regionen mit einem Inzidenzwert von 250 Fällen automatisch in die höchste Alarmstufe rot, womit der erneute Lockdown in Kraft tritt. Dies betrifft derzeit drei Viertel des Landes, darunter die Lombardei, das Piemont, Venetien, die Emilia-Romagna, das Latium und Kalabrien. Für das Oster-Wochenende wurde schon jetzt für ganz Italien die Alarmstufe rot festgesetzt.

In Italien war in der vergangenen Woche die Schwelle von 100.000 Corona-Toten überschritten worden. Zuletzt stieg die Zahl der Infektionen wieder stark an, unter anderem wegen der Ausbreitung der britischen Corona-Mutante. Am Sonntag wurden erneut mehr als 21.000 Neu-Infektionen gemeldet.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Französischer Sänger Patrick Bruel offiziell der Vergewaltigung beschuldigt

Der französische Sänger und Schauspieler Patrick Bruel ist von der Justiz offiziell der Vergewaltigung beschuldigt worden. Außerdem würden dem 67-Jährigen versuchte Vergewaltigung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Belästigung vorgeworfen, erklärte am Mittwochabend der zuständige Richter in Nanterre bei Paris. Dem in Frankreich als Star geltenden Künstler wird von fast zwei dutzend Frauen sexuelle Gewalt vorgeworfen.

Papst Leo XIV. feiert Messe in Sagrada Família und weiht Jesus-Christus-Turm

Im Rahmen seines Besuchs in Spanien hat Papst Leo XIV. am Mittwoch eine Messe in der Basilika Sagrada Família in Barcelona gefeiert und den 172,5 Meter hohen Jesus-Christus-Turm geweiht. Dem rund 90 Minuten dauernden Gottesdienst in der weltberühmten Kirche wohnten am Abend unter anderem König Felipe VI., Königin Letizia und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez bei. In seiner Messe betonte der Papst die Unvereinbarkeit von Krieg und christlichem Glauben.

Vor U-Ausschuss: Bill Gates bestreitet Verwicklung in Epsteins Missbrauchsfälle

Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat eine Verwicklung in die Verbrechen des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein bestritten. Gates sagte am Mittwoch vor Abgeordneten in Washington, er habe trotz einiger Treffen mit Epstein "niemals irgendwen zum Opfer gemacht". Er sei auch nie auf Epsteins berüchtigter Insel gewesen, auf seiner Ranch oder in seinem Haus in Florida, beteuerte der 70-Jährige.

Nordrhein-Westfalen: Toter und Schwerverletzter gefunden - Mordkommission ermittelt

In einem Haus im nordrhein-westfälischen Arnsberg hat die Polizei einen Toten und einen Schwerverletzten gefunden. Die Beamten gehen von einem Gewaltverbrechen am Dienstagnachmittag aus, wie die Polizei in Dortmund und die Staatsanwaltschaft Arnsberg am Mittwoch mitteilten. Beide Männer wiesen Stichverletzungen auf. Ein 56-Jähriger erlag diesen, ein 23-Jähriger wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Textgröße ändern: